Austauschschülerin Capucine aus Le Havre in der Normandie ist seit 3 Monaten Gastschülerin an der Albert-Schweitzer-Schule/ Ein Gespräch über interkulturelle Beobachtungen Frischer französischer Wind an der ASS. Capucine aus Le Havre gastiert im Rahmen eines Austauschprogrammes für drei Monate an der Albert-Schweitzer-Schule. Die Albert-Schweitzer-Schule ist bekannt für ihre zahlreichen Austauschprogramme und internationalen Kontakte. Schüleraustauschprogramme mit Las Cruces/New Mexico in den Vereinigten Staaten, mit Yvetot in Frankreich oder Bartoszyce in Polen führten über viele Jahre Schülerinnen und Schüler grenzübergreifend zusammen, die Sprachkurse in Eastbourne in England eröffneten Einblicke in Sprache und Kultur und die Partnerschaft mit einer Schule in Neerpair in Indien erweiterte ganz besonders den sozialen Horizont. Wir trafen Capucine zusammen mit ihrer Gastschwester Frida-Lotte Beck aus der Klasse 10e Ende letzter Woche zu einem Interview. Wie hat Capucine ihre Zeit in Nienburg und an der ASS erlebt? Könntest du dich kurz vorstellen? Ja. Ich bin Capucine Van den Bergaus Le Havre in der Normandie und bin 16 Jahre alt. Nach den Ferien komme ich in die elfte Klasse. Ich lese gerne, auf Französisch uund Englisch. Und ich bin Cineastin, ich liebe Filme. Und ich finde Retrokleidung toll. Dein Nachname kommt von deinem Vater, der
Tagebuch des Frankreichaustauschs der Jahrgänge 10 und 11 im Schuljahr 2022
Tobias Jentsch und Robin Biermann (Klasse 10d) erhielten am 30.03.2022 für ihre Dokumentation über das Leben von Elisabeth Weinberg und das jüdische Leben in Nienburg von der Jury des Elisabeth-Weinberg-Preises ein Preisgeld in Höhe von 1000€. „Tobias Jentsch und Robin Biermann haben eigenständig und mit großer Motivation eine filmische Dokumentation des Lebens von Elisabeth Weinberg erstellt. Durch die Verbreitung über soziale Medien ist ihr Werk kommunikativ und nachhaltig.“ Herzlichen Glückwunsch!
‚Kooperationsverbund zur Förderung besonderer Begabungen Nienburg 2‘ präsentiert Projektergebnisse besonders begabter Schüler/ 12 ASSler zeigen stolz ihre Forschungsergebnisse Bauten von Blattschneideameisen mit einer Scratchprogrammierung zeigen? Wabenvergleiche verschiedener Bienensorten darstellen? Entwicklungs- und Wohnröhren unterschiedlicher Hautflügler vergleichen? Kein Problem für diese Forscher! Nein, diese jugendlichen Biologen gehören nicht zum Max-Planck-Institut für Biologie, sondern zu vier Schulen aus Nienburg – der Friedrich-Ebert-Schule, der IGS Nienburg, der Grundschule Schünebusch und unserer Albert-Schweitzer-Schule. ‚Insekten als Baumeister‘ lautete das Forschungsprojekt, dem sich ausgewählte Schüler mit besonderen Begabungen in den vergangenen Wochen gewidmet hatten. Und es zeigte sich: Nicht nur Insekten sind Baumeister, sondern auch diese Forscher hier können so einige Sehenswürdigkeiten schaffen. In Augenschein nehmen kann man diese seit dem 14. März auf unserer Schulhomepage und vor Ort an der IGS Nienburg. Am 14.3. war nämlich dort Ausstellungseröffnung der Ergebnisse des ersten gemeinsamen Projekts des ‚Kooperationsverbundes Besondere Begabungen Nienburg 2‘, zu dem sich die vier Schulen zusammengeschlossen haben. Wie berichtet, haben sich die beteiligten Schulen dabei zum Ziel gesetzt, besonders begabte Kinder oder Kinder mit Teilbegabungen möglichst frühzeitig wahrzunehmen, zu fördern, zu fordern sowie sozial zu integrieren. Die Präsentation der Projektergebnisse lockte zahlreiche Besucher an, die ganz begeistert waren von den
Tobias Jentsch und Robin Biermann (Jahrgang 10) haben sich ein großes Projekt vorgenommen und dieses nun mit einer gelungenen filmischen Dokumentation über das Leben von Elisabeth Weinberg und das jüdische Leben in Nienburg während der NS-Zeit öffentlich präsentiert. Sie haben es sich mit diesem Filmprojekt zur Aufgabe gemacht, allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Nienburg die Möglichkeit zu bieten, sich einfach und unkompliziert über die Nienburger Geschichte aus der NS-Zeit informieren zu können. Am Beispiel von Elisabeth Weinberg wird den Zuschauenden dieser Dokumentation persönlich nahgelegt, wie enorm die Jüdinnen und Juden diskriminiert und ausgegrenzt wurden und was für schreckliche Dinge sie hauptsächlich sogar zum Tod gebracht haben. Durch viele Interviews, direkte Vergleiche wichtiger Orte aus Elisabeth Weinbergs Leben mit alten Fotos, neuen Filmaufnahmen und originalen Dokumenten aus dem Stadtarchiv, kann man sich in die Geschichte selbst hineinversetzen und merken, wie wichtig es ist, das damals Geschehene niemals zu vergessen. Im Verlauf der Dokumentation geht es außerdem um das Gedenken in der heutigen Zeit: Welche Möglichkeiten gibt es, sich gut über dieses Thema zu informieren und was sollte vielleicht in Zukunft noch ein Teil der Gedenkarbeit werden?
„Kooperationsverbund zur Förderung besonderer Begabungen Nienburg 2″ führt erstes Projekt mit begabten Kindern aus 3. bis 6. Klassen durch/Präsentation der Projekte ab dem 14. März geplant Ganz besonders bienenfleißig und wuselig wie in einem Ameisenhaufen – so geht es derzeit an gleich vier Schulen in Nienburg und Umgebung zu. Und wer dem nachgeht, stößt schnell nicht nur auf Ameisen und Bienen, auch Seidenraupen und sogar Termiten sind in den Schulen zu entdecken. Die Bauarbeiten, die damit verbunden sind, haben aber mit Sanierungsmaßnahmen rein gar nichts zu tun. Es geht um ‚Insekten als Baumeister‘ – mehr noch aber um den Bau eines ganz besonderen gemeinsamen Grundstocks an den Schulen. Und dieser Grundstock ist das erste gemeinsame Projekt, das der “Kooperationsverbund zur Förderung besonderer Begabungen Nienburg 2“ derzeit durchführt. Beteiligt an diesem Kooperationsverbund sind die Grundschulen Friedrich-Ebert-Schule in Nienburg und die Grundschule Schünebusch in Estorf sowie als weiterführende Schulen die Integrierte Gesamtschule in Nienburg sowie das Gymnasium Albert-Schweitzer-Schule, ebenfalls in Nienburg. Bei diesem Projekt mit dem Oberthema ‚Insekten als Baumeister‘ beschäftigen sich seit Ende Januar ausgewählte Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 3 und 4 bzw. 5 und 6 mit einem Insekt oder gleich mehreren dieser Gliederfüßer
Weihnachtsgottesdienst per Video bringt festliche Stimmung in Klassenräume und an heimischen Bildschirm/Film auf Homepage der Schule für jeden abrufbar „Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern, herzlich Willkommen zum Weihnachtsgottesdienst der Albert-Schweitzer-Schule!“ Die Stimme des Schulleiters der Albert-Schweitzer-Schule, Dr. Sebastian Wegener, klingt feierlich – und seine freundlichen Worte gelten auch für alle da draußen. Da draußen? Haben nicht alle in die Kirche St. Martin gepasst? Nein, dieses Jahr fand der traditionsreiche Weihnachtsgottesdienst der Albert-Schweitzer-Schule nicht im Kirchenschiff statt. Warum? Ein gemeinsamer Gottesdienst hätte locker die Kirche gefüllt – angesichts der Coronasituation wollte man da aber kein Risiko eingehen. Doch von der schwierigen Situation ließ sich die ASS nicht entmutigen, wie Religionslehrerin Konstanze Renn betont: „Ein Gottesdienst in getrennten Gruppen mit Abstand fühlt sich irgendwie auch nicht nach richtig zusammen an. Deshalb findet unser Gottesdienst in diesem Jahr als Video statt, welches wir alle gemeinsam anschauen können. So sind wir zwar auf Distanz, aber können dennoch zusammen feiern.“ Am letzten Schultag, am Mittwoch, 22. Dezember, wurde der Film des Weihnachtsgottesdienstes denn auch in den Klassenräumen der Albert-Schweitzer-Schule ausgestrahlt. Zusätzlich ist er nun hier auf der Homepage der Schule zu sehen und kann per
