Wunschkinder – Kinderwunsch

Wunschkinder – Kinderwunsch

Das Stück „Wunschkinder“ besteht zum größten Teil aus selbst erdachten Szenen, in denen die gegenseitigen Erwartungen von Eltern und Kindern thematisiert werden. Mit beeindruckender Spielfreude und mutiger Offenheit zeigten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler ein Ehepaar, das sich für die Zeugung eines Designerkinds im Labor entschieden hat. Die Jugendlichen beleuchteten differenziert die Konsequenzen für alle an dieser Entscheidung betroffenen Personen. Da ist zum Beispiel das ungeliebte Kind, das nun einen perfekten Bruder bekommen soll, da ist die Leihmutter, die das Baby nach der Geburt behalten will, und da sind auch die Betreiber des Labors, die mit einem „Garantiefall“ umgehen müssen, da das bestellte Wunschkind nicht den Erwartungen der zahlungskräftigen Klientel entspricht. Besonders intensiv wirkten die längeren Monologe einzelner Schauspieler, in denen es um die Verarbeitung einer elterlichen Scheidung, Schwangerschaftsabbrüche, generelle Wünsche der Kinder an ihre an die Eltern oder die Frage ging, was eine gute Mutter ausmacht. Bemerkenswert war, wie die Darstellerinnen und Darsteller sich auf die Figuren einließen und ihre eigene Persönlichkeit zugunsten der Rolle zurücknahmen. Diese Bereitschaft wurde nicht nur in den wöchentlichen Unterrichtsstunden, sondern auch auf einem Wochenendseminar gefördert. „Ein mehrtägiger Aufenthalt in Drübberholz bot die Möglichkeit, sind ganz auf die Rollen

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werk.statt.schau

werk.statt.schau

Nachdem die 19 TeilnehmerInnen des Projektkurses „Darstellendes Spiel“ ein Halbjahr lang Grundlagen erarbeitet haben, präsentieren sie in einer kleinen Werkstatt-Aufführung einige selbst entwickelte kurze Szenen. Geister des Theaters erscheinen Die Szenen wurden von den Schülerinnen und Schülern in einen selbst gestalteten Rahmen eingebunden. Hierbei wurde das Schulgebäude am Nordertorstriftweg imaginativ in eine alte, baufällige ehemalige Schauspielschule verwandelt, die noch von einigen Geistern der ehemals dort unterrichteten Schauspielschülern heimgesucht wird. Dabei wurden die Zuschauer von den SpielerInnen durch das Gebäude geführt und konnten an verschiedenen Orten Szenen erleben, die von den Darstellenden selbst entwickelt wurden und anhand derer sie ihre Kenntnis der verschiedenen Theatertechniken üben konnten. Das Gebäude am Nordertorstriftweg wurde an diesem Abend fast komplett ins Dunkel getaucht und die Zuschauer wurden Zeuge von raffiniert eingesetzten Lichteffekten, angefangen von Lichterketten, über weiße reflektierende Gesichter bis hin zum Einsatz von Knicklichtern. Dabei bewiesen die Darstellenden eine große Kreativität und Spielfreude, die gespannt auf die Zukunft macht.

King Arthur zu Besuch an der ASS

King Arthur zu Besuch an der ASS

Die englischen Schauspieler des „White Horse Theatre“ haben die 5. und 6. Klassen der Albert-Schweitzer-Schule dieses Jahr mit auf Zeitreise ins mittelalterliche England genommen und sie mit der Geschichte vom „Green Knight“, dem grünen Ritter, in ihren Bann gezogen. Gleich nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Plätze auf den großen Matten in der MTV-Sporthalle eingenommen hatten, wuchs die Spannung im Publikum. Das Bühnenbild sorgte für eine urige und zugleich spannende Atmosphäre und als die kräftige, tiefe Stimme von Lord Gawain zu vernehmen war, schauten alle nur noch gebannt nach vorne, denn das Stück versetzte die Zuschauer in die Zeiten King Arthurs: Ein riesiger grün gekleideter Ritter fordert Arthurs Tafelrunde zum Kampf heraus. Sir Gawain nimmt die Herausforderung an, bemerkt jedoch zu spät, dass der grüne Ritter ein Zauberer ist. Wie sich der ehrenwerte Sir Gawain in dieser Welt der Tricks und Zauberei gegen seinen Widersacher durchsetzte, erlebte das junge Publikum hautnah mit. Highlights waren die wiederkehrenden interaktiven Teile des Stückes und die Lieder, die live von den Schauspielern gesungen wurden. So veranstaltete der König ein Lanzenstechen zu Pferd und Veronica aus der 6b wurde prompt zur Prinzessin ernannt und durfte die Spiele eröffnen. Als Lord Gawain

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ASS gibt Orientierung für den beruflichen Werdegang

ASS gibt Orientierung für den beruflichen Werdegang

Berufsorientierungsseminar der ASS in Mardorf / 11. Klassen erhalten Einblicke in Ausbildung und Berufsleben Soll ich mich nach dem Abi in Studium und Studentenleben stürzen? Oder doch erst mal Work and Travel oder ein Freiwilliges Soziales Jahr? Wie wär’s mit einer Ausbildung im Handwerk? Oder eher ein spezialisiertes Studium bei der Bundeswehr? Ein Teil der Schülerinnen und Schüler hat bereits Antworten auf diese Fragen durch Praktika, durch Beratung seitens der Lehrer und durch Berufsbildungsmessen parat. So manche Schüler der Oberstufe jedoch haben sich noch nicht entschieden, welchen Weg sie einschlagen werden. Aus diesem Grund reisten kürzlich etwa 80 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs der Albert-Schweitzer-Schule Nienburg für eine Übernachtung in die Jugendherberge Mardorf. Dort fand nämlich das an der ASS fest etablierte zweitägige ‚Berufsorientierungsseminar‘ statt, auf dem sich die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Berufe und Studiengänge informieren konnten. Auswahlmöglichkeiten hatten die ASSler genug. Gleich 14 unterschiedliche Referenten stellten Berufe und Laufbahnen in je drei Durchgängen vor, aus denen die Schülerinnen und Schüler neun Veranstaltungen, die sie am meisten interessierten, auswählen konnten. Und die Bandbreite an Berufsfeldern war beachtlich: Von medizinischen Berufen (Helios Kliniken) über Bundeswehr, Polizei, Amtsgericht, Sparkasse und Finanzamt, von Karrieren bei

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Kunst im Gericht? Lob statt Strafe von Justizministerin und Gerichtsdirektor

Kunst im Gericht? Lob statt Strafe von Justizministerin und Gerichtsdirektor

Neunte Ausstellung „Kunst im Gericht“ von Albert-Schweitzer-Schule und MDG in vollbesetztem Gerichtssaal eröffnet/ Amtsgerichtsdirektor Bernd Bargemann verkündet ungewöhnlichen Richterspruch Ein Urteil erster Güte sorgte am Mittwoch, dem 04. März, bei den Anwesenden im bis auf den letzten Platz vollgepackten Gerichtszentrum Nienburg für große Freude. Dort urteilte Dr. Bernd Bargemann, der Direktor des Amtsgerichts, im Großen Sitzungssaal in nichts Geringerem als einem Aufsehen erregenden Fall. Dieser Fall ist die nun bereits neunte Ausstellung „Kunst im Gericht“. Durch eine Kooperation der beiden Nienburger Gymnasien ASS und MDG in Kooperation mit dem Amtsgericht ermöglicht, wurde diese äußerst sehenswerte Kunstausstellung nun durch Dr. Bargemann um 17:30 Uhr ihrer Bestimmung übergeben. Ohne Urteilsbegründung kam der Richter aber auch in diesem Prozess nicht aus, in dem es galt, nicht weniger als 150 Einzelfälle zu bündeln und einem weisen Urteil zuzuführen. Und dabei berief er sich auf zahlreiche Zeugen, die sich kurioserweise allesamt als Fürsprecher erwiesen und von denen keiner von der Anklage aufgerufen werden konnte. Höhepunkt der Zeugenanhörung: Der Direktor des Gerichtszentrum rief die Justizministerin höchstselbst in den Zeugenstand. Nun, zumindest zitierte er ihre Zeugenaussage: „Die Bilder der beiden Gymnasien Albert-Schweitzer-Schule und Marion-Dönhof-Gymnasium sind selbst Fr. Justizministerin Havliza aufgefallen, die sich

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Bläsergruppe der ASS probt musikalischen Seegang der Titanic am Steinhuder Meer zum Klang der „Trommeln von Corona“

Bläsergruppe der ASS probt musikalischen Seegang der Titanic am Steinhuder Meer zum Klang der „Trommeln von Corona“

Bläserfreizeit der Bläsergruppe Jahrgang 6 der Albert-Schweitzer-Schule in Mardorf/ Auftritte bei Kunst vor Gericht am 4.3. und am ASS-Musik- und Kulturabend am 12.3. Töne statt Wasservögel schweben über den sanften Wellen des Steinhuder Meers: „And you’re here in my heart/And my heart will go on and on“. Am Freitag und Samstag schien Mardorf sich vorübergehend in den Hafen Southhampton verwandelt zu haben und die Titanic erneut auszulaufen – diesmal Kurs Wilhelmstein statt New York. Irritierte Spaziergänger an den Kaimauern Mardorfs konnten ja nicht ahnen, was sich gerade auf der Brücke und in den Kajüten – Verzeihung: auf der Galerie und in den Seminarräumen der Jugendherberge Mardorf abspielte. Just dort fand nämlich die diesjährige Bläserfreizeit der Bläsergruppe des Jahrgangs 6 der Albert-Schweitzer-Schule statt. Laut Logbuch hatte sich die komplette Besatzung – 16 Musikerinnen und Musiker, also die Leichtmatrosen, unter dem Kommando von Kapitänin und Musiklehrerin Christina Hinzmann-Suckel – von vergangenem Freitag, 10 Uhr, bis Samstag, 12:00 Uhr, für ihr Probenmanöver zusammengefunden. Und dieses Generalmanöver sollte für intensives Proben genutzt werden. „Diese Bläserfreizeit bildet gewissermaßen den Höhepunkt und auch einen gewissen Abschluss, bevor die zwei Jahre in der Bläsergruppe am Ende des Schuljahres ausklingen“, erklärt mit schönem

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