Ziemlich beste Freunde – Der Musik-Leistungskurs und der Impressionismus

Ziemlich beste Freunde – Der Musik-Leistungskurs und der Impressionismus

Nienburg. Klänge füllen schwebend den Raum, Töne bahnen sich ihren Weg und ziehen die Zuhörer in ihren Bann. So begann das Konzert am Abend des 09.06 des Musik-Leistungskurses der Albert-Schweitzer-Schule, in welchem die Jugendlichen die bisher im Unterricht erarbeiteten Stücke des Impressionismus in außergewöhnlicher Besetzung zu Gehör brachten. Da der Kurs nur aus 7 Schülerinnen und Schülern und ihrer Lehrerin Elisabeth Vogels besteht, war eine Darbietung der Stücke von Ravel, Debussy, Satie und Einaudi, wie z.B. „Run“ oder „Una Mattina“, das aus dem Film „Ziemlich beste Freunde“ bekannt ist, nicht in einer klassischen Orchesterbesetzung möglich. Unter den sieben Schülerinnen und Schülern gibt es zwei, welche Klavier spielen, eine, die Klavier und Geige spielt, eine, die Bass spielt und singt, eine, die momentan kein Instrument spielt, einen, der Tuba spielt, und eine, die Saxophon und Cello spielt. Außerdem spielen sie als Gruppe die Belleplates. Belleplates, wörtlich übersetzt „Glockenplatten“, klingen ähnlich wie Handglocken, nur dass ihre Form einem Dreieck entspricht. Sie können auch ohne Notenkenntnisse gespielt werden. Für das Stück „Pavane pour un infante defunte“ von Maurice Ravel fand sich ein Saxophon-Trio aus Mitgliedern der Bläser-AG zusammen, welches von der Kursleiterin am Klavier begleitet wurde. Neben vielen

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Riesenerfolg für die Ruderriege der ASS

Riesenerfolg für die Ruderriege der ASS

Vergangenen Mittwoch (08.06.2022) nahm die Ruderriege der Albert-Schweitzer-Schule zum ersten Mal an der Schüler Ruderregatta in Kassel auf der Fulda teil und war dabei so erfolgreich, dass sie einen neuen Regattarekord für sich aufstellte. Die 9 Schülerinnen der ASS, die schon am Dienstagabend im Zug und im Auto angereist waren, übernachteten im Zelt und bestritten in den Bootsklassen Einer, Rennzweier und Gig-Doppelvierer mit Steuermann insgesamt 12 Rennen und durften 9 mal an den Siegersteg anlegen, um sich eine der begehrten Goldmedaillen um den Hals hängen zu lassen. Besonders spannend waren das Gig-Vierer Rennen der B Juniorinnen Lena Neumann, Friederike Weber, Frida-Lotte Beck und Marie Weber, gesteuert von Anna Darko, in dem es die Mannschaft nach einem Kopf an Kopf Rennen mit einem Endspurt vor der Angelaschule Osnabrück ins Ziel schaffte. Das B-Juniorinnen Einer-Rennen von Marie Weber, die trotz eines Krebses am Start, gegen die zwei anderen Starterinnen siegte und der Sieg der B-Juniorinnen Friederike Weber und Frida Lotte-Beck im Zweier, die zum ersten Mal zusammen im Zweier gefahren sind. Nicht überraschend hingegen kamen die zwei Siege des C-Juniorinnen Gig Vierers um Anna Darko, Annie Mae Leitner, Zoe Gohlke und Sophie Weber, der auch im vorherigen

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Capucines Gefallen an Schnee und Schnitzel

Capucines Gefallen an Schnee und Schnitzel

Austauschschülerin Capucine aus Le Havre in der Normandie ist seit 3 Monaten Gastschülerin an der Albert-Schweitzer-Schule/ Ein Gespräch über interkulturelle Beobachtungen Frischer französischer Wind an der ASS. Capucine aus Le Havre gastiert im Rahmen eines Austauschprogrammes für drei Monate an der Albert-Schweitzer-Schule. Die Albert-Schweitzer-Schule ist bekannt für ihre zahlreichen Austauschprogramme und internationalen Kontakte. Schüleraustauschprogramme mit Las Cruces/New Mexico in den Vereinigten Staaten, mit Yvetot in Frankreich oder Bartoszyce in Polen führten über viele Jahre Schülerinnen und Schüler grenzübergreifend zusammen, die Sprachkurse in Eastbourne in England eröffneten Einblicke in Sprache und Kultur und die Partnerschaft mit einer Schule in Neerpair in Indien erweiterte ganz besonders den sozialen Horizont. Wir trafen Capucine zusammen mit ihrer Gastschwester Frida-Lotte Beck aus der Klasse 10e Ende letzter Woche zu einem Interview. Wie hat Capucine ihre Zeit in Nienburg und an der ASS erlebt? Könntest du dich kurz vorstellen? Ja. Ich bin Capucine Van den Bergaus Le Havre in der Normandie und bin 16 Jahre alt. Nach den Ferien komme ich in die elfte Klasse. Ich lese gerne, auf Französisch uund Englisch. Und ich bin Cineastin, ich liebe Filme. Und ich finde Retrokleidung toll. Dein Nachname kommt von deinem Vater, der

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Dokumentation mit 1000€ prämiert!

Dokumentation mit 1000€ prämiert!

Tobias Jentsch und Robin Biermann (Klasse 10d) erhielten am 30.03.2022 für ihre Dokumentation über das Leben von Elisabeth Weinberg und das jüdische Leben in Nienburg von der Jury des Elisabeth-Weinberg-Preises ein Preisgeld in Höhe von 1000€. „Tobias Jentsch und Robin Biermann haben eigenständig und mit großer Motivation eine filmische Dokumentation des Lebens von Elisabeth Weinberg erstellt. Durch die Verbreitung über soziale Medien ist ihr Werk kommunikativ und nachhaltig.“ Herzlichen Glückwunsch!

ASSler kommen hoch hinaus beim Projekt ‚Insekten als Baumeister‘

ASSler kommen hoch hinaus beim Projekt ‚Insekten als Baumeister‘

‚Kooperationsverbund zur Förderung besonderer Begabungen Nienburg 2‘ präsentiert Projektergebnisse besonders begabter Schüler/ 12 ASSler zeigen stolz ihre Forschungsergebnisse Bauten von Blattschneideameisen mit einer Scratchprogrammierung zeigen? Wabenvergleiche verschiedener Bienensorten darstellen? Entwicklungs- und Wohnröhren unterschiedlicher Hautflügler vergleichen? Kein Problem für diese Forscher! Nein, diese jugendlichen Biologen gehören nicht zum Max-Planck-Institut für Biologie, sondern zu vier Schulen aus Nienburg – der Friedrich-Ebert-Schule, der IGS Nienburg, der Grundschule Schünebusch und unserer Albert-Schweitzer-Schule. ‚Insekten als Baumeister‘ lautete das Forschungsprojekt, dem sich ausgewählte Schüler mit besonderen Begabungen in den vergangenen Wochen gewidmet hatten. Und es zeigte sich: Nicht nur Insekten sind Baumeister, sondern auch diese Forscher hier können so einige Sehenswürdigkeiten schaffen. In Augenschein nehmen kann man diese seit dem 14. März auf unserer Schulhomepage und vor Ort an der IGS Nienburg. Am 14.3. war nämlich dort Ausstellungseröffnung der Ergebnisse des ersten gemeinsamen Projekts des ‚Kooperationsverbundes Besondere Begabungen Nienburg 2‘, zu dem sich die vier Schulen zusammengeschlossen haben. Wie berichtet, haben sich die beteiligten Schulen dabei zum Ziel gesetzt, besonders begabte Kinder oder Kinder mit Teilbegabungen möglichst frühzeitig wahrzunehmen, zu fördern, zu fordern sowie sozial zu integrieren. Die Präsentation der Projektergebnisse lockte zahlreiche Besucher an, die ganz begeistert waren von den

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Dokumentation über Elisabeth Weinberg und jüdisches Leben in Nienburg

Dokumentation über Elisabeth Weinberg und jüdisches Leben in Nienburg

Tobias Jentsch und Robin Biermann (Jahrgang 10) haben sich ein großes Projekt vorgenommen und dieses nun mit einer gelungenen filmischen Dokumentation über das Leben von Elisabeth Weinberg und das jüdische Leben in Nienburg während der NS-Zeit öffentlich präsentiert. Sie haben es sich mit diesem Filmprojekt zur Aufgabe gemacht, allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Nienburg die Möglichkeit zu bieten, sich einfach und unkompliziert über die Nienburger Geschichte aus der NS-Zeit informieren zu können. Am Beispiel von Elisabeth Weinberg wird den Zuschauenden dieser Dokumentation persönlich nahgelegt, wie enorm die Jüdinnen und Juden diskriminiert und ausgegrenzt wurden und was für schreckliche Dinge sie hauptsächlich sogar zum Tod gebracht haben. Durch viele Interviews, direkte Vergleiche wichtiger Orte aus Elisabeth Weinbergs Leben mit alten Fotos, neuen Filmaufnahmen und originalen Dokumenten aus dem Stadtarchiv, kann man sich in die Geschichte selbst hineinversetzen und merken, wie wichtig es ist, das damals Geschehene niemals zu vergessen. Im Verlauf der Dokumentation geht es außerdem um das Gedenken in der heutigen Zeit: Welche Möglichkeiten gibt es, sich gut über dieses Thema zu informieren und was sollte vielleicht in Zukunft noch ein Teil der Gedenkarbeit werden?