ASSler und andere Schüler besuchen Dr. Jekyll and Mr. Hyde – Vorführung des White Horse Theatre im Theater auf dem Hornwerk fesselt Publikum London, 19. Jahrhundert: Der angesehene und gutherzige Arzt Dr. Jekyll entwickelt ein Serum, das ihn in Edward Hyde verwandelt – die skrupellose, gewalttätige Seite seiner Persönlichkeit. Anfangs kontrolliert er die Verwandlung, doch Hyde wird immer mächtiger. Als dieser einen Menschen, ein Mitglied der Oberschicht, ermordet, will Jekyll das Experiment beenden – vergeblich. Schließlich bleibt er in Hydes Gestalt gefangen. Sein Freund Utterson entdeckt die Wahrheit, doch zu spät: Hyde vergiftet sich, und mit ihm stirbt Dr. Jekylls letztes Stück Menschlichkeit. Zeugen dieser beängstigenden, brutalen und mitreißenden Geschehnisse aus Robert Louis Stevensons bekannter, 1886 veröffentlichter Novelle mit dem Titel >Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde< wurden 139 Jahre nach dem Erscheinen des Werkes u.a. die Schüler des 11. Jahrganges der Albert-Schweitzer-Schule. Am vergangenen Freitag, dem 07. Februar, gastierte das White Horse Theater im Theater auf dem Hornwerk, und statt aus den Schatten neblig-düsterer Gassen im London des 19. Jahrhunderts verfolgten die Elftklässler aus dem Dunkel des Theatersaals heraus die Vorgänge auf der Bühne. Von dort registrierten sie bemerkenswerte Abweichungen von
Anfang Januar ging es zum intensiven Proben für das Hanglockenensemble und die Bläser-AG wie schon im letzten Jahr ins Jugendgästehaus nach Petershagen. Am Donnerstag, dem 09.01.25, starteten wir gleich morgens gegen 8:15Uhr mit dem Bus Richtung Petershagen. Das Beladen des Busses war eine Puzzlearbeit, schließlich mussten alle Instrumente verstaut werden, darunter Schlagzeug, alle Handglocken, zwei Tuben und alle weiteren große und kleine Instrumentenkoffer sowie unsere Reisetaschen. Während des Aufenthalts von Donnerstag bis Samstag wurde intensiv geprobt – und das ganz ohne an die Schule denken zu müssen! Nebenbei wurden Freundschaften geknüpft und ausgebaut. „Das Schöne an einer Probenfahrt ist, dass man sich ganz anders kennenlernt und viel miteinander lacht“ so eine Schülerin. Aber auch die Freizeit kam nicht zu kurz. So waren die Abende mit Filmen und Spielen immer gut gefüllt. Die Probenergebnisse können sich sehen lassen: So konnte die Bläser-AG kürzlich ihr neues Repertoire erfolgreich in einem Konzert mit dem Motto „Filmmusik“ präsentieren. Für das Handglockenensemble wird es dann Anfang März spannend, wenn die Gruppe bei dem Musikwettbewerb ROSA auftreten wird.
„Von Norden rollt ein Donner und verhallt. Blitzlos. Keines der Tiere zuckt, auch der Hirte nicht. Er schaut nicht einmal auf, trottet weiter. Langsam, als würde die Zeit um sie träger fließen, ziehen sie hinaus über das verblühte Land, sacht gewellte Ödnis, gefärbt von braun verholztem Kraut und Sand, wo nichts emporragt außer den Wacholdersträuchern, zerbrochenen Säulen gleich. Sein Name ist Jannes Kohlmeyer, er ist neunzehn Jahre alt.” Atmosphärisch dicht und düster-bedrohlich wird gleich auf den ersten Buchseiten ein Schauplatz geschaffen, in dem ausgerechnet die Romanfigur eines jungen Schäfers Gestalt annimmt, Vertreter eines Berufes, der wie kaum ein anderer mit Idylle und Friedfertigkeit, Schutz und Tradition verbunden wird. Und je mehr diesem und seinem Schicksal Sprache gegeben wird, desto klarer umrissen erscheint vor den Augen und im Geiste der Zuhörer die Gestalt des jungen Autors, der gerade aus seinem auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2024 geführten und vom NDR zum Buch des Monats Juli 2024′ erklärten Roman vorträgt. Autorenlesung an der Albert-Schweitzer-Schule/Ehemaliger ASSler Markus Thielemann liest aus seinem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman >Von Norden rollt ein Donner< Nicht Jannes Kohlmeyer, sondern Markus Thielemann heißt er, Schauplatz ist nicht die zwielichtig dargestellte Lüneburger
Dass Filmmusik auch unabhängig von Filmen genossen werden kann, bewiesen die Bläser der ASS am 21. Januar 2025 bei einem eindrucksvollen Konzert im Giebelsaal.Schülerinnen und Schüler der Bläser-AG sowie des Seminarfachs „Bläser“ verwandelten den altehrwürdigen Giebelsaal mit klassischen und modernen Kompositionen aus bekannten und weniger bekannten Filmen in einen musikalischen Kinosaal. Dass die bewegten Bilder fehlten, machten die jungen Musikerinnen und Musiker durch ihre engagierte Live-Darbietung mehr als wett. Die 15 Soundtracks waren im Januar auf einer gemeinsamen Probenfahrt unter der Leitung von Elisabeth Vogels einstudiert worden. Die Konzertbesucher erlebten eine cineastische Reise durch unterschiedlichste Filmgenres. Die Musikerinnen und Musiker eröffneten den vollbesetzten Saal mit dem klassischen James-Bond-Theme und leiteten damit zwei Stunden voller musikalischer Highlights ein. Auf den Auftakt folgte ein Höhepunkt nach dem anderen: Neben Actionklassikern aus verschiedenen Bond-Filmen, darunter der oscarprämierte Song No Time to Die, erklangen auch Stücke aus Komödien wie What Was I Made For? aus dem Barbie-Film sowie das Feather Theme aus der Tragikomödie Forrest Gump – letzteres überraschenderweise in einer ungewöhnlichen Version für Tuba und Klavier. Eine besonders emotionale und verträumte Atmosphäre entstand, als die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs den Valse d’Amélie aus dem gleichnamigen französischen Film
Dass die Schülerinnen und Schüler der ASS sich nicht nur aufs Lernen konzentrieren, sondern ihren Mitmenschen auch gerne eine Freude machen, bewies das Handglockenensemble unter der Leitung von Diemut Eickhoff bei dem inzwischen traditionellen Adventskonzert im DRK Altenzentrum Nienburg. Zur Freude der Bewohner und Bewohnerinnen spielte das Ensemble ganz unterschiedliche Stücke, u.a. die beiden Stücke „Largo“ aus dem Winter von Antonio Vivaldi sowie den bekannten Shanty „Wellerman“ von Santiano Nathan Evans (arr. Kathleen Wissinger), bei denen viele Senioren mitsummten. Auch die anderen Stücke aus den Bereichen Pop und Musical kamen bei den Zuhörern gut an. Besonders aufregend war das Konzert natürlich für einige Fünftklässlerinnen, die erst seit diesem Sommer das Glockenspiel erlernen und nun vor Publikum zeigen konnten, was sie gelernt hatten. Sie wurden von einer älteren Dame besonders gelobt und darin bestärkt, „unbedingt beim Handglockenspiel dabeizubleiben.“ Am Ende des 45-minütigen Konzerts bedankten sich die Zuhörer mit Applaus und vielen netten Worten. Es sei ein tolles Erlebnis gewesen, den Handglocken zuzuhören und man freue sich, dass die ASS einmal wieder an sie gedacht habe. Als Dankeschön erhielten die Schülerinnen und Schüler leckere Weihnachtsschokolade. So zeigte sich bei dem rundum gelungenen Konzert erneut, dass es immer
Leistungskurs Politik-Wirtschaft nimmt an Plenarsitzung teil/Schüler nutzen Fragerunde, um Politiker und politische Positionen näher kennenzulernen Stellen Sie sich vor, Sie könnten live die politische Diskussion und Entscheidungsfindung in Niedersachsen miterleben und anschließend zwei Politikern näher auf den Zahn fühlen! Genau das taten die Schüler des Kurses PW32-Kurses am Freitag, dem 13.12.2024. An eben diesem Tag hatte der Leistungskurs Politik-Wirtschaft, begleitet von Referendarin Chantal Ucko und Schulleiter Dr. Sebastian Wegener, die spannende Gelegenheit, eine Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtags zu besuchen. Nachdem die Schülergruppe und ihre Lehrer zunächst in den Genuss eines Informationsvideos kamen, war es ihnen anschließend möglich, etwa 1 1/2 Stunden lang eine Plenarsitzung von der Gästetribüne im Niedersächsischen Landtag aus zu verfolgen. Zwei sehr unterschiedliche Themen waren hier Gegenstand. Zunächst, auf Anfrage der Fraktion der AfD, ging es um das Thema ‚Neue Allianzen in der Metall- und Automobilindustrie?‘ Die zweite Debatte widmete sich einer Anfrage der SPD mit dem Titel ,Was kann Niedersachsens Offshore-Basishafen zum Gelingen der Energiewende und zur (über)regionalen Wertschöpfung beitragen?‘ ,,Insbesondere die erste Debatte zur Automobilindustrie war in weiten Teilen auch für die Schüler spannend, da eine hitzige Diskussion zustande kam, bei der vor allem die AfD im Fokus stand“, berichtete
Musikgruppen der Albert-Schweitzer-Schule bringen Zuschauer in festliche Stimmung/Musikveranstaltung sorgt am 11.12.2024 für vollbesetzte Zuschauerreihen „Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit, eine besinnliches Weihnachtfest und ein hoffentlich friedliches Jahr 2025!“ Angestoßen auf diese guten Wünsche wurde aber nicht, wie mancher nun vermutet, mit Kinderpunch und Glühwein, sondern mit einem Tee um 17 Uhr. Ort des Geschehens – wie kann es anders sein – war nämlich an diesem Mittwoch, dem 11. Dezember 2024, die traditionsreiche Veranstaltung 17.00h-Tee im Forum des Triftweggebäudes der Albert-Schweitzer-Schule! Und wie üblich war die etwa einstündige, von Schülerinnen und Schülern veranstaltete Musikveranstaltung kein müder Aufguss, sondern erfrischend, anregend, äußerst bekömmlich! An diesem Nachmittag gab es gleich zwei Premieren, denn die Bläsergruppe Jahrgang 5 und die Bellplates-AG hatten ihre ersten Auftritte. Den Auftakt machte die Bläsergruppe unter der Leitung von Christina Hinzmann-Suckel, die auch gleich mit einem Wettstreit begann: „Conductor´s Battle“ des Komponisten Adam David Gal. Wie er endete? Unentschieden, folgten die jungen Musikerinnen und Musiker doch mit bemerkenswerter Sicherheit dem Dirigat, begleitet von Elisabeth Vogels am Klavier. Bereits nach diesem ersten Stück bekam die Gruppe begeisterten Applaus. „Es ist erstaunlich, was die Kinder in der kurzen Zeit gelernt haben!“, so die Rückmeldungen der