„Mit oder ohne Puderzucker?“ Diese Frage konnte man letzte Woche Freitag, am 12. Dezember 2025, häufig aus der Bude 15 auf dem Nienburger Adventszauber vernehmen.Im Rahmen der Kooperation von Albert-Schweitzer-Schule und dem Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz fand an diesem Nachmittag erneut das Waffelbacken gegen eine Spende für den guten Zweck statt. Schülerinnen und Schüler des Religionsleistungskurses aus dem Jahrgang 12 engagierten sich den ganzen Nachmittag lang zusammen mit ihrem Kursleiter, Lukas Steinbeck, und Ronny Lorenz und Martin Sellmann vom Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz, um die wertvolle Arbeit des Hospizes weiter bekannt zu machen und zu unterstützen.Lachen und laute Weihnachtsmusik waren dabei ebenso essentiell wie Aufklärung und Information über die Arbeit der Einrichtung.Ab 15:00 Uhr hielten zunächst Viktoria Dewald, Zoe Hoyndorff, Eva Podehl, Lotta Reinfeld und Liza Weise die Waffeleisen am Glühen, bevor später zusätzlich Jan Kappe zur Unterstützung dazustieß. Letztlich buken Janna Renke und Viktoria Sabelfeld bis deutlich nach 18:00 Uhr den Waffelteig aus und ließen keine Waffelwünsche unerhört.So manch vertrautes Gesicht war am Stand zu sehen und im nächsten Jahr werden es hoffentlich noch viele mehr.Denn ob mit Puderzucker oder ohne, Waffeln sollen auch in Zukunft für das Löwenherz gebacken werden.
Hallo, ich bin Mariana, eine kolumbianische Studentin, die für ein Jahr in Deutschland im Austausch ist, und ich möchte dir ein wenig über Weihnachten in meinem Land erzählen.In Kolumbien wird Weihnachten sehr religiös und gemeinschaftlich gefeiert. Die Weihnachtszeit beginnt am 7. Dezember mit dem Tag der Kerzen (Día de las Velitas), an dem Familien Kerzen anzünden, um die Jungfrau Maria zu ehren. Vom 16. bis zum 24. Dezember wird außerdem die Novene gebetet, bei der sich Familie und Freunde treffen, um zu singen, zu beten und typisches Essen zu teilen.In Kolumbien ist es Tradition, die Geschenke erst um Mitternacht am 24. Dezember zu öffnen. Dieser Abend ist der wichtigste Teil der Feier, während der 25. Dezember ruhiger ist und mit der Familie verbracht wird.In Deutschland wird Weihnachten strukturierter gefeiert, vor allem während der Adventszeit mit Adventskalendern und dem Nikolaustag. Ein weiterer Unterschied ist der Weihnachtsbaum: In Deutschland werden oft echte Tannenbäume genutzt, während in Kolumbien meist künstliche Bäume üblich sind. Auch das Klima ist sehr unterschiedlich, da Weihnachten in Kolumbien bei warmem Wetter und in Deutschland im Winter gefeiert wird.Auch beim Essen gibt es Unterschiede: In Deutschland sind herzhafte Gerichte und Weihnachtsplätzchen typisch, während in
Am Samstag den 13.12 hatten wir Rotary Austauschschüler in Taipei, die internationale „Coming-of-age-Ceremony“. Dafür mussten wir traditionelle Auftritte vorbereiten. Ich habe den Löwentanz aufgeführt. Die Zeremonie symbolisiert den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt und das Erwachsenwerden. Die Weihnachtszeit verbringe ich mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie. Zwar feiert man hier kein Weihnachten, aber meine Gastfamilie ist immer froh, etwas darüber zu lernen. Auf dem Foto bin ich mit meiner Gastschwester zu sehen. In der Schule bin ich mit zwei weiteren Austauschschülerinnen: Lenja aus Deutschland und Klara aus Polen. Ich bin ehrlich…ich verstehe im Unterricht meistens gar nichts. Deswegen mache ich auch hier nicht viel im Unterricht. Manchmal vermisse ich, dass ich etwas tun kann. Jedoch machen wir Austauschschüler einiges außerhalb des Unterrichts. Zum Beispiel haben wir uns und unser Land, vor der ganzen Schule, beim Schulpicknick vorgestellt. Fenja Busch
Hi! Ich bin gerade in der größten Stadt Neuseelands, Auckland. Hier lebe ich mit meinen Gasteltern und zwei kleinen Gastgeschwistern sowie einer anderen Auslandsschülerin aus Japan. Auch wenn ich in einer Großstadt lebe, gibt es hier, nur ein paar Kilometer entfernt, zahlreiche wunderschöne Orte. Es ist ziemlich komisch, Weihnachten im Sommer und direkt neben dem Strand zu feiern, aber genau das macht die Weihnachtszeit hier für mich so besonders. Trotzdem fehlt es mir nicht an Weihnachtsstimmung, da es hier überall Weihnachtsmärkte (sogar deutsche) und festliche Dekoration gibt. Neuseeland ist ein unglaublich schönes Land mit den nettesten Menschen, und ich würde jedem empfehlen auch ein Auslandsjahr hier zu machen. Liebe Grüße und schöne Weihnachten, Adelina Reh
Kia ora koutou, mein Name ist Lars. Einige von euch wissen wahrscheinlich bereits, dass ich mich aktuell auf der anderen Seite der Welt in Neuseeland befinde und hier zur Schule gehe. Momentan habe ich jedoch Sommerferien. Ich lebe im sonnigen Nelson und besuche das Nayland College. Auch hier in Neuseeland hat die Weihnachtszeit begonnen – für mich ist es jedoch eine ganz neue und teilweise ungewohnte Erfahrung, Weihnachten im Sommer zu feiern. Es ist Dezember, und die Temperaturen liegen zwischen 25 und 30 Grad. Entsprechend kommt der klassische Weihnachts- und Adventsspirit etwas zu kurz. Die Adventszeit verbringe ich mit meiner Gastfamilie, allerdings wird sie hier nicht so intensiv gefeiert wie in Deutschland. Es gibt zum Beispiel keinen Adventskranz, keine angezündeten Kerzen, und zum ersten Mal habe ich auch keinen Adventskalender. Über Weihnachten und Silvester werde ich jedoch Besuch aus Deutschland bekommen. In Nelson selbst gibt es zwar einige kleine Weihnachtsdekorationen, insgesamt ist alles jedoch deutlich zurückhaltender als in Deutschland. Da hier Sommer ist, läuft auch die Rudersaison weiter, und wir befinden uns mitten in den Vorbereitungen auf die nächsten Regatten. Trotz der Ferien beginnt mein Tag deshalb jeden Morgen bereits um 4:30 Uhr, damit ich
Hallo aus den USA, genauer gesagt aus dem Bundesstatt Illinois. Carlyle ist eine Kleinstadt im Süden des Bundesstaates. Die nächst größere Stadt hier ist St. Louis, liegt aber in Missouri. Ich bin in einem Haushalt gelandet, der sich im letzten Jahr zwei Hunde zugelegt hat und das dritte Mal Austauschschüler aufnimmt – und davon gleich zwei. Meine Gastschwester kommt aus Belgien. Mein Ziel war und ist es, neben all den sprachlichen Herausforderungen und kulturellen Erlebnissen auch Sportliches zu meistern. Da trifft es sich ganz gut, dass mein Gastvater auch mein Basketballtrainer ist. Die Basketballsaison hat begonnen und wir haben an jedem Wochenende Spiel, mitunter auch eines in der Woche. Ich spiele in zwei Teams, denn die High School, an der ich gelandet bin, ist ziemlich klein. Was den Deutschen heilig ist an Weihnachten – Familie und Beisammensein – das scheint aktuell bei mir zweitrangig, denn es ordnet sich dem Sport unter. So habe ich beispielsweise zwischen dem 26. und 30.12. drei Basketballspiele. Gleich nach Halloween wurde hier alles umdekoriert und wenn man einmal beim Abnehmen von Spinnennetzen und Gruselfiguren ist, dann kann die Weihnachtsdeko auch aufgestellt werden. Demzufolge steht unser Weihnachtsbaum (künstlich) schon seit dem
Ich verbringe die Weihnachtszeit in Tunuyán, einer Stadt in der Provinz Mendoza in Argentinien. Hier lebe ich mit meiner Gastfamilie, die aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater, deren Tochter und Enkel besteht. Die Weihnachtstage verbringe ich meistens draußen – entweder im Freibad oder zu Hause im Pool, oft zusammen mit Freunden. Was für mich besonders anders und gleichzeitig ziemlich skurril ist: Weihnachten bei über 30 Grad und mit Sonne zu feiern. In Deutschland verbindet man die Weihnachtszeit eher mit Kälte, Winter und vielleicht sogar Schnee. Hier in Argentinien ist dagegen Hochsommer. Etwas, das mir besonders auffällt, ist die große Bedeutung der Familie. Für die Menschen hier ist die gemeinsame Zeit mit der Familie das Wichtigste, und eigentlich verbringt man die gesamte Weihnachtszeit miteinander. Natürlich vermisse ich meine eigene Familie sehr. Außerdem finde ich das Wetter an Weihnachten immer noch etwas ungewohnt – es fühlt sich komisch an, Weihnachten bei über 30 Grad zu feiern. Zara Kraiger
