Religionsunterricht oder ,Werte und Normen‘-Unterricht

Die Schülerinnen und Schüler haben an der Albert-Schweitzer-Schule vom ersten Jahrgang an die Wahl zwischen Religionsunterricht oder dem Fach „Werte und Normen“. Bei dieser Wahl stellt sich häufig die Frage nach den Unterschieden der beiden Fächer. Religiöse Bildung und das Kennenlernen von Religionen sind wesentliche Elemente der Bildungsverantwortung. Die Wege dorthin werden durch die beiden Fächer auf unterschiedlichen Wegen erreicht. An unserer Schule wird ein Teil des Religionsunterrichtes konfessionell-kooperativ erteilt. Das heißt, dass Schülerinnen und Schüler beider Konfessionen (evangelisch und katholisch) gemeinsam unterrichtet werden. In den anderen Jahrgängen gibt es hingegen konfessionellen Religionsunterricht. Ein grundlegendes Ziel des christlichen Religions-unterrichtes ist es, die Geschichte in Deutschland, in Europa und weltweit in den Zusammenhang mit der Geschichte des Christentums, des Islams und des Judentums zu stellen. Gerade angesichts der Globalisierung und der multireligiösen Lebenszusammen-hänge wird diese religiöse Bildung immer wichtiger – für die eigene Verwurzelung und Identität der Kinder und Jugendlichen, für religiöse Urteilsfähigkeit, für Sinnfindung und Orientierung in der Welt sowie für Verständigung und Toleranz innerhalb der Gesellschaft, in der wir leben. Religion spielt für viele Menschen eine große Rolle, religiöse Bildung ist nicht zuletzt ein Grundrecht der Schülerinnen und Schüler. Im Religionsunterricht werden die Schülerinnen

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Die Albert-Schweitzer-Schule feiert Weihnachtsgottesdienst in der Martinskirche

Die Albert-Schweitzer-Schule feiert Weihnachtsgottesdienst in der Martinskirche

Wie in jedem Jahr lud die Schule nach dem offiziellen Beginn der Weihnachtsferien zu einem eigenen Gottesdienst in St. Martin ein. Statt nach der Schule einfach heimzugehen oder sich um die Weihnachtsvorbereitungen zu kümmern, waren auch im Jahr 2016 so viele Schülerinnen und Schüler gekommen, dass es nur noch wenige freie Plätze in Nienburgs Hauptkirche gab. Warum ist der Gottesdienst, dessen Besuch freiwillig ist, so beliebt bei den Jugendlichen? Jurek Hegemann aus der Jahrgangsstufe 11 versucht die Attraktivität der Veranstaltung zu erklären: „Der Gottesdienst ist ein Spiegel unseres Schullebens. Es machen Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen bei der Gestaltung mit. Lehrer und Schüler aller Altersgruppen arbeiten über Wochen zusammen, um zu Weihnachten etwas auf die Beine zu stellen. Das ist viel Arbeit, aber es macht auch Spaß, das Resultat anzuschauen. Außerdem verbindet die gemeinsame Arbeit uns als Schule.“

Islam unter Generalverdacht? – interreligiösen Dialog an der ASS

Islam unter Generalverdacht? – interreligiösen Dialog an der ASS

Besuch von Herrn Samet Er vom Islamischen Institut der Uni Osnabrück an der ASS

 

Auf Initiative der Religionslehrerin Frau Baudewig und der engagierten Unterstützung durch die Elternvertreterin Frau Bahar ist es der ASS gelungen, Samet Er, Master-Student der Islamischen Theologie an der Uni Osnabrück und Schulbeauftragter des Landes für interreligiösen Dialog, an die Schule zu holen, um mit dem 7. Jahrgang, in dem das Thema Islam auf dem Lehrplan steht, die Frage „Islam unter Generalverdacht?“ zu erörtern. Aus großer Sorge um die Gesellschaft und den sozialen Frieden in Deutschland hielt es Frau Baudewig für dringend erforderlich, den Schülern die Möglichkeit zu geben, einen eigenen Eindruck zum Thema Islam und seine Beurteilung in der Öffentlichkeit zu bekommen („Der Islam ist doch gar keine Religion, sondern eine Ideologie“). Unwissen und Desinteresse, aber auch fehlende Kontakte unterstützen solche diskreditierenden Meinungen. Misstrauen und Hass werden geschürt und treiben die jungen Moslems geradezu in die Fänge der Islamisten.

Freudig, frohgemut und frisch gesegnet in die Festtage: Weihnachtsandacht der Albert-Schweitzer-Schule findet großen Zuspruch

Freudig, frohgemut und frisch gesegnet in die Festtage: Weihnachtsandacht der Albert-Schweitzer-Schule findet großen Zuspruch

Es ist kurz vor Heiligabend und die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die letzten Klassenarbeiten des Jahres 2013 sind geschrieben und alle Schülerinnen und Schüler freuen sich auf die Weihnachtstage und die verdienten Ferien. Doch nicht alle gingen am letzten Schultag des Kalenderjahres sofort nach Hause oder in die Stadt, um die letzten Weihnachtsgeschenke zu kaufen. An der ASS feierten viele Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den Unterricht einen großen Weihnachtsgottesdienst in St. Martin.

Obwohl der Gottesdienst für niemanden verpflichtend ist, kamen sehr viele Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrer in Nienburgs größte Kirche, um gemeinsam mit vielen Ehemaligen, die sich ihrer alten Schule noch immer verbunden fühlen, eine Weihnachtsandacht zu feiern. [caption id="attachment_292" align="alignnone" width="1824"]Die ASS wünscht frohe WeihnachtenDie ASS wünscht frohe Weihnachten[/caption]

An Tagen wie diesen feiert die Albert-Schweitzer-Schule ihre Weihnachtsandacht in St. Martin

An Tagen wie diesen feiert die Albert-Schweitzer-Schule ihre Weihnachtsandacht in St. Martin

Was wäre Weihnachten für die Schülerinnen und Schüler ohne den traditionellen Weihnachtsgottesdienst der ASS? Wie in jedem Jahr lud die Schule nach dem offiziellen Beginn der Weihnachtsferien zu einem eigenen Gottesdienst nach St. Martin. Und statt nach Hause zu gehen oder sich in den vorweihnachtlichen Einkaufstrubel zu stürzen, waren so viele Schülerinnen und Schüler gekommen, dass es praktisch keine freien Plätze mehr in Nienburgs größter Kirche gab. Die meist jungen Gottesdienstbesucher wurden nicht enttäuscht: Die von der Lehrerin für evangelische Religion, Frau Renn, dem Lehrer für katholische Religion, Herrn Bank, und einer engagierten Schülergruppe vorbereitete Andacht überraschte alle Anwesenden durch Originalität, Ideenreichtum und eine gelungene Mischung aus klassischen und modernen Elementen. Gleich zu Beginn der Andacht verzauberte Johanna Jentsch die Anwesenden mit ihrem Geigenspiel beim Lied „Schmückt den Saal mit grünen Zweigen“.

Alle Jahre wieder …

Alle Jahre wieder …

Das Jahr 2011 neigt sich seinem Ende zu. Wichtige Entscheidungen und Begegnungen liegen hinter uns. Darum sollten wir die weihnachtlichen Tage nutzen, um ein wenig innezuhalten und insbesondere die schönen Augenblicke noch einmal Revue passieren zu lassen. Die kommenden Festtage können für uns auch eine Gelegenheit sein, mit frohen Gedanken in die Zukunft zu schauen. Das Jahr 2012 wird ebenfalls Herausforderungen an uns stellen. Es sind an unserer Albert-Schweitzer-Schule wiederum zahlreiche Projekte geplant, auf die wir uns freuen können. Ich möchte mich daher an dieser Stelle bei allen am Schulleben beteiligten Personen für die Zusammenarbeit bedanken. Ihnen und Ihren Angehörigen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute zum neuen Jahr. Ihr

Religion

ist „das kleine Fach mit den großen Fragen”. Der Religionsunterricht sensibilisiert für Fragen, die sonst in der Schule häufig zu kurz kommen: Was ist der Sinn meines Lebens? Wie deute ich mich und die Welt? Wie gehe ich mit dem eigenen und dem fremden Leiden um? Wo sehe ich meinen Platz in der Clique, in der Klasse, in der Familie, in der Gesellschaft und in der Einen Welt? Der Religionsunterricht stellt diese Fragen in den Kontext der christlichen Tradition und fordert die Schülerinnen und Schüler so zu eigenen Antwortversuchen heraus. fördert die religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler leben in einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft. Der Religionsunterricht fördert die religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit der Schüler, indem er Wissen über den christlichen Glauben und die anderen wichtigen Religionen vermittelt. vermittelt unentbehrliches kulturelles Wissen. Die europäische Kultur wurde wesentlich durch die christliche Tradition geprägt. Daher muss derjenige, der die europäische Literatur, Musik und Kunst verstehen will, Kenntnisse über die Bibel und den christlichen Glauben mitbringen. spricht den ganzen Menschen an. Der Religionsunterricht versucht der starken „Verkopfung” des Schulalltags durch die Berücksichtigung von ganzheitlichen und handlungsorientierten Methoden entgegenzuwirken. Hierzu zählen u.a. Meditationen,

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