Siege und Niederlagen auf dem Aasee in Münster für Lennart Schneider und Lukas Normann. „Was macht ihr denn hier?“, so die verwunderte Frage des Betreuers des Bessel Ruder Club Minden am frühen Samstagmorgen auf dem Sattelplatz der DRV-Regatta über 2000 m auf dem Aasee in Münster. Für den Bessel Ruderclub Minden (Sportgymnasium aus NRW) war es offensichtlich zurecht verwunderlich, dass die Schülerruderriege des Kleinstadtgymnasiums Nienburg an einer DRV-Regatta teilnimmt. Verwunderlich sind sicherlich die Ergebnisse der darauffolgenden zwei Regattatage, vor allem wenn man in Betracht zieht, dass beide Ruderer im Schnitt seit zwei Jahren im Boot sitzen. Ihnen fehlt also im Vergleich zu anderen 17- oder 18-jährigen A-Junioren manches an Rudererfahrung. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Schülerruderriege als eigenständiger Schülerverein kein professionelles Motorboottraining anbietet, dies auch gar nicht will, sondern stattdessen jüngere und ältere „Kinder“ in wechselnden Besatzungen im Gig-Doppelvierer rudern lässt. Vor diesem Hintergrund stellt insbesondere der Erfolg im Zweier ohne, der von vielen Ruderinnen und Ruderern als am anspruchsvollsten betrachteten Bootsgattung, die Ruderwelt „ein klein wenig auf den Kopf“ – ein kleines Ruderwunder für die Kleinstadt an der Weser. Aber zunächst zu den einzelnen Rennen: Nach der Anreise am Freitagnachmittag und einem Abschlusstraining
Nach einem langen und kalten Winter konnten die Mitglieder der RRASS ab dem 14. März die Basketbälle in der Halle lassen und sich wieder ihrem eigentlichen Sport, dem Rudern, zuwenden. An diesem Frühlingstag fand das offizielle Anrudern der Ruderriege gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern statt. Doch die Ruderriege macht keine halben Sachen: Zur Vorbereitung auf die anstehenden Wanderfahrten und Regatten wurde ein Ruderlager in Dörpen durchgeführt. Die Abfahrt erfolgte am Ostermontag. Nach einem längeren Aufenthalt in Leer und einem anschließenden Fußmarsch erreichten die Teilnehmenden schließlich das Bootshaus in Dörpen. Nach der Ankunft wurden einige Boote aufgeriggert, sodass gegen 15 Uhr die erste Einheit auf dem Wasser beginnen konnte. In den ersten beiden Tagen legte der Protektor großen Wert auf die Technik und Ausdauer der Ruderinnen und Ruderer. Daher standen morgens und abends längere Einheiten auf dem Küstenkanal auf dem Programm. Mittags wurden zusätzlich die Kleinboote genutzt, um auch hier Sicherheit zu gewinnen. Ab Mittwoch begann die Steuermannsausbildung, und damit startete auch das gezielte Training für Regatten. Von morgens bis abends waren die Kommandos der Steuerleute über das Gelände bis hin zur nahegelegenen Nordlandpapierfabrik zu hören. Für etwas Abwechslung sorgte am Donnerstag – wie in jedem Trainingslager
Am Samstag, den 28.02.26, hieß es für die Mitglieder der RRASS, sich wieder sportlich herauszufordern. Schon morgens ging es für die begeisterten Jugendlichen los. Gemeinsam fuhren sie Richtung Osnabrück. Dort fand nämlich um 9:14 Uhr das erste Rennen statt. Jedoch fanden in Osnabrück nicht nur Ergometer-Rennen statt, sondern es wurden während der Ergometer-Rennen auch Sportspiele wie Basketball oder Fußball angeboten. Das erste Rennen des Tages für die RRASS bestritt Arne Germer. Dieses war auch recht erfolgreich und wurde seitens der Nienburger mit einem vierten Platz beendet. Zwanzig Minuten später hieß es für Lukas Norrmann und Lennart Schneider, ihre Plätze einzunehmen. Trotz harten Trainings fand sich das Duo am Ende des Rennens im Mittelfeld wieder. Danach gab es ein Rennen, welches voller Leidenschaft und Emotionen war: das Rennen von Sophie Weber, Tessa Reichard und Zoé Gohlke. Dort wurde aus dem Rennen ein richtiger Kampf um den ersten Platz. Die erste Position wechselte die ganze Zeit zwischen Sophie und Zoé, und auch ein Mädchen vom RVH war an diesem Zweikampf beteiligt. Jedoch konnte Sophie den ersten Platz für sich beanspruchen, während sich die Sportlerin vom RVH und Zoé den zweiten Platz teilen mussten. Alle weiteren Rennen, ob
Am Donnerstag, den 29.01.2026, trafen sich ca. 30 Mitglieder der RRASS, um sich sportlich auszupowern. Um 19:00 Uhr startete die Ruderriege mit einer kurzen Runde Zombieball zum Aufwärmen. Zehn Minuten später wurde gemeinsam ein Laufzirkel aufgebaut, der anschließend auch sofort genutzt wurde. Nach 45 anstrengenden Minuten – inklusive einer Laufrunde nach jeder Station – war klar: Dieser Abend würde sehr fordernd werden. Im Anschluss wurde der Zirkel zu einem Brennball-Parcours umgebaut. Danach gab es für alle etwas zu essen vom selbstorganisierten, kalten Buffet. Im weiteren Verlauf des Abends bot der Vorstand ein Basketballspiel an. Alle Mitspieler zeigten ein faires Miteinander, und es kam zu keinen harten Auseinandersetzungen. Mit den gleichen Teams wurde anschließend auch ein Völkerballspiel durchgeführt. Danach wurde die Laufstrecke für den Treppenlauf quer durch den Neubau und den Altbau eröffnet. Um eine Runde zu absolvieren, musste man vor allem die Stockwerke rauf und runter laufen, wodurch in kurzer Zeit viele Höhenmeter zusammenkamen. Zum Abschluss gab es zur Entspannung ein Krabbenfußballspiel. Spätestens um 1:00 Uhr gingen alle zufrieden und erschöpft in ihre Schlafsäcke und schliefen schnell ein. Am nächsten Morgen ging es bereits um 6:00 Uhr wieder los. Danach hieß es aufräumen, gemeinsam frühstücken
Am Samstag, den 24.01.2026, ging es für die Ruder-Riege der Albert-Schweitzer-Schule erneut zu einer Ergometerregatta. Dieses Mal führte der Weg zum DRC-ErgoCup nach Hannover. Die neun Ruderinnen und Ruderer machten sich bereits um 7:50 Uhr mit dem Zug auf den Weg in die Landeshauptstadt. Das erste Rennen des Tages begann um 10:10 Uhr. Hier gingen Timofei Shechelov und Tom Küpke an den Start. Mit einem Zeitversatz von nur einer Sekunde überquerte Timofei als Zweitplatzierter hinter dem Sieger die Ziellinie – ein großer Erfolg für Nienburg. In einem weiteren Rennen trat Constantin Treu gegen neun Konkurrenten an. In einem spannenden Lauf verfehlte er das Podium nur knapp und belegte den vierten Platz, konnte jedoch eine starke Leistung zeigen. Wenige Minuten später startete auch sein Bruder Benedict Treu für die RRASS. Er erreichte ebenfalls einen respektablen vierten Platz. Nach einer kurzen Mittagspause ging Arne Germer an den Start. Von Beginn an behauptete er seinen dritten Rang und überquerte das Ziel rund 60 Meter vor dem Viertplatzierten souverän. Auch Lukas Normann und Lennart Schneider bestritten gemeinsam ein Rennen. Beide wurden jedoch in das Hinterfeld gedrängt und mussten sich mit dem achten beziehungsweise neunten Platz zufriedengeben. Sophie Weber nahm
Hinter der Ruderriege der Albert-Schweitzer-Schule Nienburg liegt ein tolles, erfolgreiches und vor allem schönes Jahr 2025. Von diversen Ergometerwettkämpfen und Basketballturnieren über Regatten bis hin zu einer Wanderfahrt nach Dörpen sowie einer Wanderfahrt mit Seehund-Safari war alles dabei. Verabschiedet wurde das vergangene Jahr mit einem sehr spannenden und emotionalen internen Basketballturnier, um am 01.01.2026 auch gleich wieder zum Basketball zu greifen und das nächste Spiel zu beginnen. Aber auch das Zirkeltraining in der alten ASS-Halle kam in den Winterferien nicht zu kurz, sodass fleißig für die ersten Wettkämpfe im Jahr 2026 trainiert wurde. Der erste Wettkampf ließ dann nicht lange auf sich warten: Vom 16. auf den 17.01.2026 stand ein ganz besonderer Wettbewerb an – über Nacht. Wie bereits im letzten Jahr nahmen acht Mitglieder der Nienburger Ruderriege zum dritten Mal an der Rats-Ergo-Nacht in Osnabrück teil. Acht Stunden lang galt es, sich im Wechsel – ohne Stillstand und mit mehr oder weniger kurzen Pausen – auf einem gemeinsamen Ergometer zu verausgaben. Nachdem die acht Schüler*innen gemeinsam mit vier Begleitpersonen per Zug und Bus gut in Osnabrück angekommen waren und sich mental wie physisch auf die kommenden Stunden vorbereitet hatten, ertönte um 18:00 Uhr bereits
Am 13.12.25 hieß es für elf Ruderinneni und Ruderer der Albert-Schweitzer-Schule Nienburg, am 10. (M)Indoorcup in Minden teilzunehmen. Nachdem sie, begleitet von drei Personen, mit zwei Bussen gut angekommen waren, starteten auch schon die ersten Rennen. Lennart Schneider und Lukas Normann bestritten eine Strecke von 2000 Metern. Nach dem Startsignal lagen die beiden Ruderer zunächst auf den Plätzen sieben und acht. Schon nach kurzer Zeit holte Lukas Normann jedoch auf und lag nun auf dem vierten Platz, dicht gefolgt von Lennart Schneider, der sich auf den fünften Platz schob. Knapp 1500 Meter lagen aber noch vor ihnen. Lange Zeit änderte sich nichts an ihren Platzierungen, bis Lennart Schneider schließlich seinen Mitruderer aus Nienburg überholte und somit nun auf dem vierten Platz lag. Schnell stand dann das letzte Viertel des Rennens bevor. Der Abstand zu den vor ihnen rudernden Gegnern war zwar leider zu groß, um sich noch einen Podestplatz zu sichern, dennoch belegte Lennart Schneider schlussendlich den vierten Platz und Lukas Normann – mit geringem Abstand zu dem zuvor noch eingeholten Fünftplatzierten – den sechsten Platz. Ein von der Strecke her entspannteres Rennen fuhren daraufhin Zoé Gohlke, Tessa Reichard und Sophie Weber. Die drei ASS-Ruderinnen
