Gegen Wind und Strömung – Die Ruderriege auf großer Weserfahrt

Ein sportliches und ereignisreiches Programm liegt hinter der Ruderriege: Sowohl beim traditionellen Wesermarathon als auch bei einer eigenen Wanderfahrt nach Stolzenau stellten die Schülerinnen und Schüler Ausdauer und Teamgeist unter Beweis.
Am Samstag, dem 2. Mai 2026, machte sich die Ruderriege auf den Weg nach Hann. Münden, um am alljährlichen Wesermarathon teilzunehmen. Die Anreise erfolgte ab 11 Uhr mit Autos und der Bahn. Nach der Ankunft wurden die Boote direkt abgeladen und aufgeriggert, bevor die Gruppe gemeinsam zur Polizeischule ging, wo die RRASS übernachten durfte. Der Abend klang bei einem gemeinsamen Essen bei McDonalds aus, ehe es früh ins Bett ging – schließlich stand der nächste Morgen ganz im Zeichen des Marathons.
Bereits um 4:30 Uhr begann der Tag, und um 5:30 Uhr gingen die ersten Boote aufs Wasser. Ziel war die 80 Kilometer entfernte Stadt Holzminden. Nach der erfolgreichen Ankunft wurden die Boote verladen und die Ruderinnen und Ruderer stärkten sich mit Bratwurst und Kuchen für die Heimreise, die anschließend mit Bus und Bahn zurück nach Nienburg führte.
Doch nicht nur der Marathon sorgte für sportliche Herausforderungen. Da eine solche Strecke nicht für alle geeignet ist, organisierte die Ruderriege zusätzlich eine eigene Wanderfahrt von Nienburg flussaufwärts nach Stolzenau. Mit 15 Schülerinnen und Schülern startete die Gruppe am Mittwoch, dem 13. Mai, direkt nach der sechsten Stunde.
Die zunächst überschaubar wirkenden 20 Kilometer entwickelten sich schnell zu einer echten Herausforderung. Gegen Wind und Strömung anzurudern kostete viel Kraft – selbst der Achter hatte mit den Bedingungen zu kämpfen. Eine erste Pause wurde deshalb an der Schleuse in Landesbergen eingelegt, bevor die Gruppe schließlich erschöpft, aber zufrieden Stolzenau erreichte.
Dort warteten Ravioli sowie Chili con und sin Carne auf die Teilnehmenden. Anschließend ließ die Gruppe den Abend bei einer Runde Werwolf gemütlich ausklingen. Am nächsten Morgen wurde nach einem kleinen Frühstück aufgeräumt, bevor es gegen 9 Uhr wieder aufs Wasser ging.
Mit der Strömung im Rücken verlief die Rückfahrt deutlich schneller, auch wenn zwischenzeitlich ein Hagelschauer für ungemütliche Bedingungen sorgte. Kurz vor Nienburg zog der Himmel erneut zu und die Gruppe wurde von starkem Regen empfangen. Wieder angekommen, konnten sich alle in trockene Kleidung werfen und sich bei Pfannkuchen und Brötchen stärken.
Nach einigen letzten Aufräumarbeiten ging es für die Jugendlichen schließlich nach Hause. Die Wanderfahrt bleibt damit nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch als wertvolle Erfahrung und gutes Training für die weniger erfahrenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Erinnerung.








