2. Platz im 32. Bundesweiten Wettbewerb Physik für ASS-Schüler Christian Suin de Boutemard/ Herausragende Leistungen bei den Themen Dreh- und Trägheitsmomente sowie Wärme Charles Darwin, der Begründer der modernen Evolutionstheorie, hatte 1859 in seinem Hauptwerk „Über den Ursprung der Arten“ auf die stammesgeschichtliche Verwandtschaft der Wirbeltiere, aber auch auf ihre durch Anpassung entstandenen Unterschiede hingewiesen. So laufen z.B. Pferde nicht wie der Mensch auf fünf Zehen, sondern allein auf der dritten Zehe, der Mittelzehe, und die anderen Fingerglieder sind miteinander verwachsen oder zurückgebildet. Erklären lässt sich dies mit physikalischen Gesetzen. Und um genau diese ging es beim 32. Bundesweiten Wettbewerb Physik. Dieser wird vom Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU), der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Carl-Zeiss-Stiftung durchgeführt. Dreh- und Trägheitsmomente hießen die Stichworte. Es galt zu berechnen, bei welchen Massen, Längen und Auflagen wie viel Energie für eine Bewegung aufgewendet werden muss. Und da haben Fluchttiere, wie Pferde, die auf festem Steppengras schnell fliehen müssen, mit ihrer schmalen, leichten Fußkonstruktion den geringsten Energieaufwand zu leisten und somit einen Vorteil. Schweine, die sich mehr auf weichem Untergrund bewegen, haben folglich eine ganz andere, ihrer Umwelt angepasste Fußkonstruktion. Herausgefunden und mathematisch belegt hat dies im zweiten
Albert-Schweitzer-Schüler punktet das zweite Mal als Erstplatzierter bei bundesweitem Physik-Wettbewerb. Galileo Galilei hätte vermutlich sogleich begeistert mitgemacht, wenn er gesehen hätte, wie aus den verschieden hohen Stockwerken und Fenstern des DRK-Kreisverbandsgebäudes in der Nienburger Moltkestraße Wassertropfen unterschiedlicher Größe herunterfielen und ihre Fallzeit in Millisekunden gemessen wurde. Soll der Mitbegründer der modernen naturwissenschaftlichen Methodik doch der Legende nach derartige Fallversuche zwischen 1589 und 1592 vom „Schiefen Turm“ in Pisa gemacht haben. Nur war das Messen im Millisekundenbereich in der frühen Neuzeit eine echte Herausforderung. Für den Achtklässler der Nienburger Albert-Schweitzer-Schule, Christian Suin de Boutemard, gehörte dieses Fallexperiment mit zu den drei Aufgaben, die er als Teilnehmer des Bundeswettbewerbs Physik zu lösen hatte. „Das Gebäude des DRK eignete sich deshalb so gut, weil es für mein Experiment hoch genug ist, viele Öffnungen in unterschiedlichen Höhen hat, meine Tropfen windgeschützt fallen konnten und weil die Mitarbeiter mich so toll unterstützt haben“, so Christian, der bereits in der ersten Runde dieses Bundeswettbewerbes im Januar 2024 mit drei anderen physikalischen Experimenten aus den Bereichen Mechanik, Optik und Elektrotechnik einen ersten Platz erreichte und nun in der zweiten Runde erneut mit einer Erstplatzierung punktete. Betreut wurde Christian in beiden Runden von
Präsentation des Projekts ‚Spiele‘ des ‘Kooperationsverbundes Besondere Begabungen‘ lockt zahlreiche Besucher an Am Mittwochnachmittag, dem 15. März 2023, war es endlich soweit: Junge Talente von vier Schulen, der IGS Nienburg, der Grundschule Schünebusch, der Grundschule Friedrich-Ebert-Schule und unserer Albert-Schweitzer-Schule präsentierten stolz die Ergebnisse ihres Projekts ‚Spiele‘, an dem sie seit November 2022 gearbeitet hatten.Nach einer Begrüßung um 15:30 Uhr in der Pausenhalle am Triftweggebäude durch unsere stellvertretende Schulleiterin, Frau Dr. Gronewold, sowie musikalischer Einstimmung durch die Belleplates-AG von Fr. Dr. Eickhoff, die unter anderem das ‘Sesam Street Theme’ zum Besten gaben, konnten verschiedene Spiele in Augenschein genommen und sogar ausprobiert werden. Dazu zählten etwa ein Jump-and-Run-Spiel am PC, ein Lernspiel zur menschlichen DNA, eine knifflige Reise um die Welt, ein Jahreszeiten-Monopoly, ein Roboterspiel und vieles mehr. Schnell herrschte an den Spieltischen reges Treiben. Und dies muss nicht auf diesen Nachmittag begrenzt sein, denn geeignete Spiele sollen einem sozialen Zweck gespendet werden und sorgen so womöglich noch in anderen Räumlichkeiten für viel Spaß.Für das leibliche Wohl sorgte der Jahrgang 12, der allerlei Leckeres in der Cafeteria anbot.Der Ernst-Stewner-Stiftung danken wir sehr herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung des Projekts!Und wer jetzt neugierig auf die Spiele geworden
Kooperationsverbund zur Förderung besonderer Begabungen Nienburg 2 führt weiteres gemeinsames Projekt mit begabten Kindern aus 3. bis 8. Klassen durch / Präsentation der Projekte zum Thema „Spiele“ im März 2003. Amerika. An einer Hochschule wird eine Webseite ins Internet gestellt. Ein Abstimmspiel, bei dem je zwei Hochschulangehörige miteinander verglichen und bewertet werden. Was dort zunächst für Irritationen sorgte, entwickelte sich aus einem Spiel zu einer erstaunlichen Internetplattform: ‚Facebook‘. Winter 2022-23. Nienburg. An gleich vier Schulen werden ungewöhnliche Materialien auf Schülertische gelegt. Nicht Mathe oder Biologie, nicht Englisch oder Geschichte steht darauf, sondern ‚Jump and Duck‘ oder ‚Timmys Reise um die Welt‘. Und die Erfinder heißen hier nicht Mark Zuckerberg oder Eduardo Saverin, sondern tragen Namen wie Mila oder Mathi, Linus oder Liana. Der Grund? ‚Spiele‘. Und auch hier gibt es Erfinder, auch wenn sie (noch?) nicht so bekannt sind. Diese Nachwuchserfinder arbeiten an einem gemeinsamen Projekt des Kooperationsverbundes für besondere Begabungen Nienburg 2. Beteiligt an diesem Kooperationsverbund sind die Grundschulen Friedrich-Ebert-Schule in Nienburg und die Grundschule Schünebusch in Estorf sowie als weiterführende Schulen die Integrierte Gesamtschule in Nienburg sowie das Gymnasium Albert-Schweitzer-Schule, ebenfalls in Nienburg. Zur Erinnerung: Diese Schulen haben sich zu dem Kooperationsverbund zusammengeschlossen
Ein Monat Schüler*innen Rudern an der ASS Nienburg: Rudern „around the clock“ im September 2021 Ein Septemberwochenende ohne Rudern? 04.09., Bootstaufe, 11.09. / 12.09. Landesschülermeisterschaften in Hannover, 18.09./19.09. Trainingswochenende zur Vorbereitung des deutschen Schüler–Ruder–Cups in Kassel. 25.09.: Saisonhöhepunkt Kassel und dazu mehr als 100 angetretenen Fahrten auf der Aue und auf der Weser in Nienburg. Fast kein Septembertag ohne Rudersport in Nienburg! Gerade erst zurück aus dem Sommertrainingslager Dörpen bescherte das erste Septemberwochenende der Ruderriege Traumwetter für die mehrfach verschobene Bootstaufe von zwei neuen Einern: Henrike Plate und Mathilda Beermann wünschten dabei dem Boot „friend-ship“ und „Käpt´n“ Blaubär ‚stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel‘. Mehr als 70 Gäste ließen sich auch musikalisch von Sophie Gurtschmann und Aaron di Lorenzo unter der Leitung von Antje Falldorf-Podehl verzaubern. Für die Ruderriege bedeutete dieses erste Schulwochenende nach den Sommerferien den Startschuss für einen kleinen Rudermarathon: Anfängerausbildung vor allem der Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5-7, aber auch der Besuch der Jugend trainiert für Olympia Ersatzregatten waren die nächsten Aktionen. Bei der Landesschülermeisterschaft am 11.–12.09 in Hannover auf dem Maschsee wussten vor allem der Mädchen Gig Doppelvierer der Jahrgänge 2009 / 2010 (WK III) zu überzeugen. Im
Die ASS-Schülerinnen und Schüler haben bei der Junior-Science-Olympiade auch in den Naturwissenschaften ihr Können unter Beweis gestellt. Während der Zeit des „Homeschooling“ hatten sie die Möglichkeit, an der internationalen Junior Science Olympiade teilzunehmen. Für die erste Runde mussten mehrere Experimente rund um das Thema „Oh Schreck, ein Fleck“ durchgeführt und ausgewertet werden. Da die Zeit des Wettbewerbs genau in die Zeit der Schulschließungen fiel, mussten die Schülerinnen und Schüler alle Experimente selbstständig zu Hause durchführen. Die Versuche waren so konzipiert, dass die Durchführung zu Hause mit haushaltsüblichen Materialien, wie z.B. Waschmittel, Gelatine, Messbecher, Küchenwaage etc. erfolgen konnte. Dadurch war von den Teilnehmenden aber ein großes Maß an Selbstständigkeit gefordert, denn sie mussten sich vor Beginn der Versuche selbst darum kümmern, alle nötigen Materialien zu beschaffen. Die Experimentierphase selbst und die anschließende Dokumentation waren zeitintensiv. „Für ein Experiment musste ich mir sogar nachts alle vier Stunden den Wecker stellen um die Messwerte abzulesen“, berichtet Christian Suin de Boutemard. Dazu kam, dass die Versuche und ihre Deutung durchaus anspruchsvoll waren. Besonders hervorzuheben ist deshalb, dass Christian (Jg. 5) und seine Schwester Alice Suin de Boutemard (Jg. 6) es mit ihren eingereichten hervorragend ausgearbeiteten Versuchsprotokollen gleich in die
Schülerinnen der Albert-Schweitzer-Schule belegen erste und zweite Plätze bei renommiertestem Musikförderprojekt Deutschlands Eine Einladung war der Anfang. „Jugend musiziert– Wettbewerb für das instrumentale und vokale Musizieren“ – so lautet der vollständige Titel des seit 58 Jahren bestehenden Musikwettbewerbs. Es ist das Jahr 2021 – und auch in diesem Jahr hieß es: „‘Jugend musiziert‘ lädt dich ein, mit deinem Instrument, als Sängerin oder Sänger die Konzertbühne zu betreten, dich dem Vergleich mit anderen zu stellen und von einer Fachjury bewertet zu werden.“ Dieser verlockenden und zugleich herausfordernden Einladung konnten auch Schülerinnen der Albert-Schweitzer-Schule nicht widerstehen. Und die Jury konnte offensichtlich ihnen nicht widerstehen. Denn keinen anderen Schluss lassen die tollen Erfolge zu, die diese ASSlerinnen auf Landesebene erzielt haben. Hier sind zu nennen: Luise Thiele (Jahrgang 10), die sich etwa zu Wolfgang Amadeus Mozarts Violinsonate in G-Dur, 1. Allegro con spirito mit ihrer Violine einen 1. Platz erspielte, und Amrei Menzel (Jahrgang 10), die mit ihrer Querflöte und unter anderem der Sonate in C-Dur von Johann Sebastian einen beachtenswerten 2. Platz belegte. Ebenfalls erfolgreich war Sophie Gurtschmann (Jahrgang 13) mit einem 1. Platz in der Kategorie Gesang/Musical, über deren Erfolg die Harke am Sonntag erst kürzlich
