Offizieller Saisonstart der Ruderriege

Nach einem langen und kalten Winter konnten die Mitglieder der RRASS ab dem 14. März die Basketbälle in der Halle lassen und sich wieder ihrem eigentlichen Sport, dem Rudern, zuwenden. An diesem Frühlingstag fand das offizielle Anrudern der Ruderriege gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern statt.

Doch die Ruderriege macht keine halben Sachen: Zur Vorbereitung auf die anstehenden Wanderfahrten und Regatten wurde ein Ruderlager in Dörpen durchgeführt.

Die Abfahrt erfolgte am Ostermontag. Nach einem längeren Aufenthalt in Leer und einem anschließenden Fußmarsch erreichten die Teilnehmenden schließlich das Bootshaus in Dörpen. Nach der Ankunft wurden einige Boote aufgeriggert, sodass gegen 15 Uhr die erste Einheit auf dem Wasser beginnen konnte.

In den ersten beiden Tagen legte der Protektor großen Wert auf die Technik und Ausdauer der Ruderinnen und Ruderer. Daher standen morgens und abends längere Einheiten auf dem Küstenkanal auf dem Programm. Mittags wurden zusätzlich die Kleinboote genutzt, um auch hier Sicherheit zu gewinnen.

Ab Mittwoch begann die Steuermannsausbildung, und damit startete auch das gezielte Training für Regatten. Von morgens bis abends waren die Kommandos der Steuerleute über das Gelände bis hin zur nahegelegenen Nordlandpapierfabrik zu hören.

Für etwas Abwechslung sorgte am Donnerstag – wie in jedem Trainingslager – der Besuch im Schwimmbad. Auch hier waren Ausdauer und Kraft gefragt. Trotz Erschöpfung testeten die Jugendlichen mit viel Freude, ob die Rutschen noch genauso funktionierten wie in den Jahren zuvor.

Am Freitag fand von morgens bis zum Nachmittag eine Spaßregatta statt. Dabei traten unterschiedlichste Bootsklassen gegeneinander an – vom Einer bis zum Vierer war alles vertreten.

Zusätzlich stand für viele eine kleine Prüfung im Einer an: Während erfahrene Ruderinnen und Ruderer diese problemlos meisterten, stellte sie für Anfängerinnen und Anfänger eine echte Herausforderung dar. Ziel war es, eine etwa 500 Meter lange Strecke bis zur benachbarten Schleuse zu bewältigen – unter Beobachtung des Protektors.

Am Abend wurde gemeinsam die Bootshalle gereinigt und der Hänger beladen. Anschließend ging es früh ins Bett, da die Abreise am Samstag bereits um 7 Uhr begann.

Nach der Ankunft in Nienburg waren keine weiteren Arbeiten mehr nötig, da ein Teil der Gruppe bereits alles vorbereitet hatte. So konnten alle direkt nach Hause gehen und den fehlenden Schlaf nachholen.

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