Auf der Fulda unterwegs – Das Herbstruderlager 2026

Im Herbstruderlager der RRASS konnten viele neue Fertigkeiten erlernt und bereits vorhandene Fähigkeiten verbessert werden. Doch nicht nur auf dem Wasser war etwas los: Auch für die Pausen am Nachmittag fanden die Teilnehmer abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Anreise erfolgte am 11. Oktober 2026 mit Zug und Bus. Die Busfahrer trafen wie geplant deutlich vor den Zugfahrern ein und konnten dadurch bereits die Ruderboote vom Anhänger abladen und zügig aufriggen. So blieb den Zugfahrern nach ihrer anstrengenden Anreise nur noch wenig Arbeit.

Nach der Ankunft wurden zunächst die Zimmer verteilt und die Teilnehmer machten sich ruderbereit. Schon bald darauf ging es mit den Großbooten auf die Fulda, um sich erneut mit diesem sehr schönen Ruderrevier vertraut zu machen.

Damit war auch schon der erste Abend angebrochen. Nach den klassischen Ravioli ließen die Teilnehmer den Tag bei einer hitzigen Runde Werwolf ausklingen, bevor es für alle ins Bett ging.

Am nächsten Morgen begann nach einem ausgiebigen Frühstück gegen 10 Uhr die erste richtige Wasserzeit des Ruderlagers 2026 in Wilhelmshausen. Wie an den folgenden Tagen wurde gegen 13 Uhr eine Mittagspause eingelegt. In dieser Zeit konnten sich die Teilnehmer Gegrilltes vom Imbiss nebenan holen oder sich in den Kajaks der Universität Göttingen gegenseitig duellieren.

Nach der Pause ging es zurück aufs Wasser. Diesmal standen die Großboote im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde das Rudern bis zur etwa sieben Kilometer stromaufwärts gelegenen Schleuse trainiert. Damit sollten insbesondere die Neulinge auf die bevorstehende Mini-Wanderfahrt vorbereitet werden. Nach dieser Wasserzeit war es auch schon wieder Zeit für das Abendbrot, bevor der Tag zu Ende ging.

Der Mittwoch hielt jedoch ein besonderes Highlight bereit: die Wanderfahrt nach Hann. Münden. Die Strecke betrug etwa sechs Kilometer pro Richtung, sodass insgesamt rund zwölf Kilometer zurückgelegt wurden. Unterwegs mussten noch zusätzlich vier Schleusen passiert werden. Dabei konnten alle Beteiligten die üblichen Abläufe kennenlernen und sich noch einmal mit den möglichen Gefahrenquellen vertraut machen.

Nach der Ankunft führte ein kurzer Fußweg in die Stadt. Dort hatten die Jugendlichen ausreichend Zeit, Hann. Münden zu erkunden und sich den Weserstein anzusehen. Dieser war nicht nur ein interessantes Ausflugsziel, sondern auch für die bevorstehende Steuermannsprüfung von Bedeutung, da der bekannte Weserspruch Bestandteil der Prüfung werden sollte.

Anschließend ging es wieder stromaufwärts zurück zum Bootshaus der Universität Göttingen. Als die Teilnehmer dort ankamen, war es bereits Nachmittag. Nach den notwendigen Nachbereitungsarbeiten blieb noch Zeit, sich erneut in die Kajaks und Fun-Einer zu setzen und das Wasser zu genießen.

Am vorletzten Tag, dem Donnerstag, hatten die Teilnehmer ein letztes Mal die Gelegenheit, die sensationellen Boote der Universität Göttingen zu nutzen. Gegen 18 Uhr begann schließlich das Aufladen des Anhängers. Dank der zügigen Arbeit war diese Aufgabe schnell erledigt, sodass anschließend gemeinsam die wohlverdiente Pizza zubereitet werden konnte.

Am Abend wurden bereits die ersten Sachen gepackt und die Unterkunft staubgesaugt. Danach ging es früh ins Bett, denn am nächsten Morgen mussten alle bereits um 6 Uhr aufstehen, damit die Abreise planmäßig ablaufen konnte.

Am Freitagmorgen wurde schließlich alles so hergerichtet, wie es die Ruderriege vorgefunden hatte. Damit stand der Abreise nichts mehr im Weg. Zurück in Nienburg wurden noch die letzten Nachbereitungsarbeiten erledigt. Nach insgesamt etwa drei Stunden war schließlich auch das abgeschlossen.

So ging ein weiteres Herbstruderlager der RRASS wie im Flug vorbei. Alle Beteiligten konnten neue Erfahrungen sammeln, ihre Fähigkeiten verbessern und ihre persönlichen Ziele erreichen – manche mehr, manche weniger. Eines stand jedoch fest: Das Ruderlager bot allen eine abwechslungsreiche Woche auf und neben dem Wasser.

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