Vermittlung von Medienkompetenz für den 5. Jahrgang der ASS/Internet-Führerschein in Planung
„Wie speichere ich die Datei?“ „Ist diese Schriftart passend?“ „Sollen die Fußnoten eingerückt werden?“ – Wer glaubt, sich gerade in einer modernen Zeitungsredaktion oder gar in einem wissenschaftlichen Verlag zu befinden, liegt falsch. Des Rätsels Lösung: In der Woche vom 13.-17.02.2012 wurden an der Albert-Schweitzer-Schule zum nunmehr zweiten Mal für den 5. Jahrgang die sogenannten „Writer-Tage“ mit großem Erfolg durchgeführt. Dieses Projekt, bei dem mit dem Programm OpenOfficeWriter gearbeitet wird, hat zum Ziel, die jungen Schülerinnen und Schüler möglichst früh an die Textverarbeitung mit dem Computer heranzuführen und sie auf diesem Wege sowohl für ihre schulische Laufbahn als auch für das spätere Berufsleben in grundlegenden medienbezogenen Kompetenzen vorzubereiten und zu schulen.
In jeweils sechs Unterrichtsstunden arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe unter Anleitung des Medienbeauftragten Dominik Tielsch sowie der jeweiligen Klassenleitungen an den schuleigenen Computern und Laptops. Beginnend mit den einfachsten Grundlagen, wie z.B. der Einstellung der Schriftarten oder des Fettdrucks, wurden die Schülerinnen und Schüler schrittweise dazu befähigt, sogar komplexe Textdokumente zu erstellen. „Es ist immer wieder faszinierend und schön, zu erleben, wie sich junge Menschen mediale Kompetenzen erschließen“, kommentierte der Medienbeauftragte Dominik Tielsch die Projektdurchführung bei der Übergabe der Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler.
In Anbetracht des Erfolgs und der vielen positiven Rückmeldungen ist nicht nur vorgesehen, dieses Projekt auch in den kommenden Jahren fortzuführen, sondern zusätzlich auch einen „Internet-Führerschein“ einzuführen, der die jungen Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten, aber auch die Gefahren des Umgangs mit dem Internet informiert.
Hauke Frey
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Schülerinnen und Schüler der ASS absolvieren eifrig die WRITER-Tage[/caption]

Bernd Bargemann, Direktor des Amtsgerichts, eröffnet die Ausstellung >Kunst im Amtsgericht<[/caption]Ein Urteil wird gesprochen. Erwartungsvoll richten die Besucher im Großen Sitzungssaal des Nienburger Amtsgerichts ihre Blicke hinauf zum Richterpult. Bernd Bargemann, der Direktor des Amtsgerichts, vertritt heute das Hohe Gericht. Niemand sitzt, Jung und Alt haben sich erhoben oder straffen die Körperhaltung, der Besucherandrang zu diesem besonderen Richterspruch hat die knapp bemessenen Sitzgelegenheiten weit überfordert. „Normalerweise geht es hier um zwei bis drei Jahre Gefängnis und die Sache ist meist ernst und traurig“, setzt der Direktor des Amtsgerichts an. „Heute jedoch bin ich hocherfreut, die erste Ausstellung >Kunst im Amtsgericht< eröffnen zu dürfen.“
Drei Besucherinnen diskutieren Einsichten der >Fenster als Ort der Kommunikation<[/caption]

Die Schülergruppe mit ihrem Lehrer Sebastian Toepfer am Stadtmodell von Hamburg in der BSU[/caption]