Kunst vor Gericht: Urteil erster Klasse!

Kunst vor Gericht: Urteil erster Klasse!

Ausstellung  >Kunst im Amtsgericht< von Albert-Schweitzer-Schule und MDG feiert erfolgreiche Premiere/ Amtsgerichtsdirektor Bernd Bargemann huldigt der Schülerkunst

[caption id="attachment_141" align="alignright" width="800"]Bernd Bargemann, Direktor des Amtsgerichts, eröffnet die Ausstellung >Kunst im Amtsgericht<Bernd Bargemann, Direktor des Amtsgerichts, eröffnet die Ausstellung >Kunst im Amtsgericht<[/caption]Ein Urteil wird gesprochen. Erwartungsvoll richten die Besucher im Großen Sitzungssaal des Nienburger Amtsgerichts ihre Blicke hinauf zum Richterpult. Bernd Bargemann, der Direktor des Amtsgerichts, vertritt heute das Hohe Gericht. Niemand sitzt, Jung und Alt haben sich erhoben oder straffen die Körperhaltung, der Besucherandrang zu diesem besonderen Richterspruch hat die knapp bemessenen Sitzgelegenheiten weit überfordert. „Normalerweise geht es hier um zwei bis drei Jahre Gefängnis und die Sache ist meist ernst und traurig“, setzt der Direktor des Amtsgerichts an. „Heute jedoch bin ich hocherfreut, die erste Ausstellung >Kunst im Amtsgericht< eröffnen zu dürfen.“

[caption id="attachment_142" align="alignnone" width="800"]Drei Besucherinnen diskutieren Einsichten der >Fenster als Ort der Kommunikation<Drei Besucherinnen diskutieren Einsichten der >Fenster als Ort der Kommunikation<[/caption]
KUNST im Amtsgericht Nienburg

KUNST im Amtsgericht Nienburg

Ankündigung:
Rechtsbrüche weichen dem Wahren und Schönen der Kunst

Erste Ausstellung ‚Kunst im Amtsgericht‘ der Albert-Schweitzer-Schule und des Marion-Dönhoff-Gymnasiums im Amtsgericht Nienburg am Mittwoch, 22.2.2012

„Die Qualität der Bilder geht weit über das hinaus, was sonst im Kunstunterricht entsteht!“

„Die Qualität der Bilder geht weit über das hinaus, was sonst im Kunstunterricht entsteht!“

Blick durch das Fenster 7. Ausstellung Kunst im Krankenhaus am Freitag eröffnet/ Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Nienburg lobt hohe Qualität der Exponate

 

„‘Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit‘, so sagte einmal Karl Valentin.  Die Künstler haben dies bemerkt, wir alle aber profitieren.“ Die zahlreichen Zuschauer, die sich um das Rednerpult drängen, nicken beifällig. Es ist nicht die Vernissage eines berühmten Künstlers, nicht das Louvre in Paris, nicht die Kunstmetropole Florenz, in der diese Laudatio zu hören ist, und doch eine zunehmend kunstsinnige Stadt und ihr anderswo der Kunst unverdächtiger Bau, in der sich ungewöhnlich Künstlerisches ereignete. Am Freitag, dem 18. November, wurde um 17:30 Uhr die nunmehr siebte Ausstellung >Kunst im Krankenhaus< im Foyer des Krankenhauses Nienburg eröffnet.