Musikgruppen der ASS heizen dem Publikum bei tropischen Temperaturen zusätzlich ein

17.00h-Tee an der ASS – Zuschauer erleben bei kühlenden Getränken und tropischen Temperaturen erfrischende Musikstücke
Am Freitag, 19.06.2026, lud die Albert-Schweitzer-Schule zum traditionellen Sommer-17.00h-Tee ein. Trotz hoher Temperaturen strömte viel Publikum in die Pausenhalle am Nordertorstriftweg. Die Indien-AG – ebenfalls immer dabei – sorgte mit kühlen Getränken, Wassermelone und Eis dafür, dass niemand überhitzte.
Das war auch gut so, denn gleich am Beginn zeigte die Bläsergruppe Jg. 5 unter der Leitung von Elisabeth Vogels, dass sie nach nur einem Jahr Unterricht schon große Fortschritte gemacht hat. Mit den bekannten Stücken „Kumbaya my Lord“, „Bananaboat-Song“ und „Aura Lee“ sorgten sie gleich für eine entspannte Stimmung. Besonders das Volkslied „Alle Vögel sind schon da“, dass nur von den Querflöten dargeboten und am Klavier von Elisabeth Vogels begleitet wurde, kam gut beim Publikum an, ebenso wie das Trio aus zwei Klarinetten und einem Saxofon mit einem „Bauerntanz“.
Anschließend ging es mit kleinen Besetzungen weiter. Die Bläsergruppe Jg. 6 spielte in kleinen Gruppen ebenfalls bekannte Stücke, wechselte jedoch das Genre. Niklas Rüffer spielte am Schlagzeug den „Ungarischen Tanz“ von Johannes Brahms. Er wurde, ebenso wie die nächsten Duos, von Christina Hinzmann-Suckel am Klavier begleitet. Es folgte von Wolfgang Amadeus Mozart der Beginn seines berühmten Stückes „Eine kleine Nachtmusik“, dargeboten von Ronja Heinhaupt und Ronja Munk mit den Instrumenten Klarinette und Oboe. Den Abschluss bildete das „Largo“ aus Anton Dvoraks 9. Sinfonie. Dies wurde zuerst von Felix Gilster und Constantin Treu (Posaune und Trompete) gespielt und in der Wiederholung wechselten die Instrumente zu Klarinette und Saxofon, einfühlsam gespielt von Mayra Husmann und Caner Avanas.
Nun ertönten ganz andere Klänge, denn die Handglocken-AG unter der Leitung von Diemut Eickhoff führte das Programm weiter. Die Zuschauer hörten hier noch einmal das „Largo“ von Dvorak, gespielt nur mit Belleplates, was aber niemanden störte, sorgte doch der ganz andere Klang nicht für ein Gefühl der Wiederholung. Des Weiteren spielte die AG die Stücke „Colors of Joy“, welches von Brenda E. Austin eigens für Handglocken komponiert wurde, und das berühmte Thema aus dem Film „Schindlers Liste“ von John Williams.
Danach betrat erneut die Bläsergruppe Jg. 6 die Bühne und spielte nun in kompletter Besetzung zwei flotte Stücke. Zuerst den „Kangaroo-Boogie“, arrangiert von Alfred Pfortner, und danach den Jazz-Standard „Puttin on the Ritz“ von Irving Berlin aus dem gleichnamigen Film. Vielen bekannt wurde das Stück als Synthi-Pop-Song durch den Sänger Taco im Jahr 1982. Mit diesem mitreißenden Song verabschiedete sich die Bläsergruppe, denn nach zwei Jahren gemeinsamen Spiels endet diese Zeit. Als Anerkennung wurde jedem Gruppenmitglied von ihrer Lehrerin Christina Hinzmann-Suckel eine Urkunde überreicht.
Zum Abschluss sorgte die Bläser-AG unter der Leitung von Elisabeth Vogels für einen heißen Ausklang, denn die Zuschauer bekamen bekannte Hits aus Film und Pop zu hören. Zuerst ging es ins Weltall mit den Titeln „The Force awakens“ von John Williams aus „Star Wars“, hier von Robert Longfield arrangiert, und im Anschluss ging es irdisch weiter mit dem „Raiders March“, arrangiert von Michael Sweeney, komponiert von John Williams für den Film „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes“. Das Finale bildeten die Hits „Billy Jean“ von Michael Jackson, arrangiert von John Berry, wobei Justin Hübel die Bläser mit seinem E-Bass verstärkte, und „Firework“ von Katy Perry, von Michael Brown für Blasorchester arrangiert.
Nach diesem Feuerwerk bekannter Stücke wurde das Publikum, das alle Darbietungen mit viel Applaus belohnt hatte, in einen lauen Sommerabend entlassen. Mit guter Laune und bestimmt dem einen oder anderen Ohrwurm verließen die Zuhörerinnen und Zuhörer die angenehm kühle Pausenhalle, um mit ihren Kindern an diesem Sommerabend das Konzert ausklingen zu lassen.
Resümee dieses Abends: Tropische Temperaturen plus zusätzlich einheizende Musikklänge ergeben einen erfrischenden Abend – den 17.00h-Tee!






