Selbstgießende Blumen und Fußballschuhe der Zukunft an der ASS

Projektausstellung „Erfindungen, die die Welt veränder(te)n“ des Kooperationsverbundes Begabung an ASS – Talente von Albert-Schweitzer-Schule, Friedrich-Ebert-Schule und IGS

„Und hier sehen wir das erste Perpetuum Mobile, ein Fahrzeug, das sich ohne Benzin, Diesel, Wasserstoff oder Batterie ohne Unterbrechung antreibt, praktisch keine Reichweitenbeschränkung hat und keinen Tankstopp benötigt.“ – Ja, wer würde sich das nicht in Zeiten teuren Kraftstoffs und Stroms wünschen? Ganz so weit ist es noch nicht, doch was besonders begabte Schüler dreier Schulen an Projekten zum Thema „Erfindungen“‘ der interessierten Öffentlichkeit zeigten, konnte sich sehen lassen.

Am Dienstag, dem 10. 03. nämlich, fand die Ausstellung „Erfindungen, die die Welt veränder(te)n‘‘ des Kooperationsverbundes Begabung in den Räumen der Außenstelle der Albert-Schweitzer-Schule statt. Die Ausstellung bildet den Abschluss des diesjährigen Projektes, dem eine Arbeitsphase von Dezember bis Anfang März vorausgegangen war, in der ausgewählte, besonders begabte Schüler dreier Schulen – der Friedrich-Ebert-Schule, der Albert-Schweitzer-Schule und der IGS Nienburg – an Erfindungen tüftelten.

Ergebnis der Projektentwicklungsphase: Etwa 25 Projekte – Erfindungen, die bei den vielen Gästen, darunter Schüler, Eltern und ganz grundsätzlich Interessierte, für mitunter große Augen sorgten. Oder haben Sie schon einmal selbstgießende Blumen zu Gesicht bekommen? Würde der Fußballschuh der Zukunft den Kickern von Hannover 96 zum Aufstieg verhelfen? Kennen Sie den Jacquardwebstuhl, einen mechanischen, programmierbaren und mit Lochkarten arbeitenden Webstuhl, der es ermöglicht, sehr komplexe Muster automatisch in Stoffe einzuweben und im 19. Jahrhundert von Joseph-Marie Jacquard erfunden wurde? Ja, und auch die Dampfmaschine durfte nicht fehlen – jungen Tüftler hatten ein eigenes Modell erstellt.

Stolz konnten die besonders begabten Forscher in drei Vortragsrunden ihr jeweiliges Projekt den interessierten Besuchern in einem kurzen Vortrag vorstellen. Ein attraktives Programm – der ‚kleine‘ Chor der ASS sorgte für musikalische Untermalung, leckere Verpflegung durch den 12. Jahrgang der ASS füllte die Mägen vieler Besucher, die in den Vortragsrunden bereits geistige Nahrung erhalten hatten. Kann es ein besseres Festmahl geben?

„Es ist uns wichtig, Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen zu fördern, zu fordern und herauszufordern“, erklärt Lehrer Andreas Busch (ASS), Mitglied des Kooperationsverbunds, und ergänzt: „jedes Jahr gibt es ein neues Projekt, das unter einem jeweils anderen Titel steht.‘‘

Zugleich zog er ein sehr positives Fazit: „Die Ausstellung war gut besucht und es gab viele lobende Rückmeldungen.“

Bleibt nur noch ein weiteres Fazit: Auch wenn das Perpetuum Mobile noch nicht präsentiert werden konnte – die Ausstellung war ganz sicher ein Selbstläufer!

Vh

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