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### Neuigkeiten aus der ASS ###

In einem persönlichen Brief an die Schule vom 12. Januar 1949 schreibt Albert Schweitzer:

 

„ … dass Ihre Schule meinen Namen führen soll, ja, da stört mich ein bisschen, dass meine Person in den Vordergrund gerückt wird. Aber Sie allein sollen entscheiden, und wie Sie es machen, ist es recht. …“

 

 

 

Englisch einfach spielerisch bei amerikanisch-englischem Duo!

Bilinguale Schüler der ASS erleben aufregende Projektwoche mit Muttersprachlern/ Interaktives Sprachtraining mit 'Lingua Projects' bereichert von nun an bilinguales Angebot an ASS

 

Stolz halten die Bilingualschüler der Klasse 7e ihre Zertifikate. Gerade haben sie erfolgreich eine Projektwoche voller aufregender Aktivitäten und mit interaktivem Sprachtraining absolviert - komplett auf englisch und angeleitet durch Muttersprachler. Vorne links der Amerikaner Ali Hassan aus Illinois, vorne rechts die Engländerin Bidie Gane aus Bristol. Vorn in der Mitte Angelika Eser, Fachobfrau für das Fach Englisch an der ASS.Was haben das blutige Ende einer Strandparty, ein katastrophaler Wetterbericht und der sensationelle, aber fluguntaugliche Jet namens Street Plane gemein? Das wissen Sie nicht? Ganz klar – die englische Sprache! An der Albert-Schweitzer-Schule fand nämlich von Montag bis Freitag eine englischsprachige Projektwoche mit dem Anbieter LinguaProjects statt. Und zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler eine ganze Reihe lustiger Sketche, zu denen auch diese äußerst kreativen Darbietungen gehörten. In den Genuss der Projektwoche waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7e gekommen, die an der Albert-Schweitzer-Schule zu den bilingualen Klassen gehört. Das Besondere an dem Angebot? Eine Woche tauschten die Siebtklässler ihre vertrauten Lehrerinnen und Lehrer gegen zwei Muttersprachler aus England bzw. Amerika ein und ihren guten, aber doch gewohnten Unterricht gegen ein Abenteuer. Dieses Abenteuer bestand darin, dass sie eine Schulwoche lang sehr viele schuluntypische Dinge ausprobieren duften. Wer baut in der Schule sonst schon eine Murmelbahn? Wer veranstaltet eine Stadtführung? Wer führt in einer fremden Sprache durch das Regel-Wirrwarr von Football oder Völkerball? Bei all diesen Möglichkeiten durften die Siebtklässler eines in der Woche jedoch nicht: deutsch sprechen!

Sehr lustige Wetterkapriolen gibt es bei diesem Sketch über eine Wettervorhersage zu bestaunen. Die spielerische Anwendung des Englischen macht diesen beiden sichtlich Spaß.Unter der genauso humorvollen wie herausfordernden Leitung von Bidie Gane aus England und Ali Hassan aus den Vereinigten Staaten absolvierten die Schülerinnen und Schüler eine Kombination aus interaktivem Sprachtraining und höchst abwechslungsreicher Projektarbeit – und das ausschließlich auf englisch. Mithilfe von Rollenspielen, kreativem Schreiben, kniffligen Aufgaben, dem Kennenlernen landestypischer Sportarten, einer Stadtrallye und einer Abschlusspräsentation mit eigens gestalteten und wirklich urkomischen Sketchen sollten die Schüler für die englische Sprache begeistert werden. „Mit diesem zusätzlichen Angebot für unsere bilingualen Klassen wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler noch stärker motivieren und ihnen Sicherheit im Englischen in Alltagssituationen geben“, erklärt Angelika Eser, die Fachobfrau für das Fach Englisch an der ASS ist und der die Zusammenarbeit mit Lingua Projects und der ASS zu verdanken ist.

Zum Abschluss der Projektwoche mit LinguaProjects führten die Schüler eigene Sketche in englischer Sprache auf. Im Bild eine Strandparty, die eine dramatische Entwicklung nimmt.Zum Hintergrund: Die Albert-Schweitzer-Schule bietet seit vielen Jahren bilingualen Unterricht für je eine Klasse pro Jahrgang an. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Unterrichtsstunde Englisch und werden je nach Jahrgang in einem Sachfach wie Erdkunde, Geschichte oder Politik auf englisch unterrichtet. Um dieses bilinguale Angebot noch auszuweiten, möchte die ASS fortan mit den Muttersprachlern ('Native Speakers') von LinguaProjects einmal im Jahr Sprachtrainings- und Projektwochen veranstalten. Zielgruppe ist bewusst die bilinguale Klasse im siebten Jahrgang. Neben Angeboten wie dem USA-Austausch in den Jahrgängen 10 und 11 und der Eastbourne-Sprachlernfahrt in Klasse 8 soll so schon frühzeitig in Klasse 7 der Kontakt zu Muttersprachlern des Englischen ermöglicht werden. Diese zertifizierten 'native speakers' sind pädagogisch ausgebildet und gehören zu einem Netz Muttersprachler der Initiative Lingua Projects. Die 2009 gegründete Initiative strebt eine möglichst große Verbreitung von 'native speakers' an Schulen weltweit an. Getreu ihrem Motto 'Learning by doing', wollen die 'native speakers' die Lehrpläne bereichern: Die englischsprachige Welt soll in den Unterricht und direkt zu den Schülerinnen und Schülern gebracht werden. Diese sollen möglichst viel Kultur aufsaugen, und zwar durch spielerische Methoden und einen alltagsnahen Englischeinsatz in Gruppen von maximal 15 Schülerinnen und Schülern.

    Für die 7e kam die englischsprachige Welt in Gestalt des Amerikaners Ali Hassan und der Britin Bidie Gane. Mr. Hassan stammt eigentlich aus einer kleinen Stadt in Illinois und war ursprünglich Projektmanager. Seine Neugierde auf Menschen brachte ihn schließlich über LinguaProjects in die weite Welt und für diese Woche bis zu uns nach Nienburg. Bidie Gane aus Bristol führten ihre Schritte zunächst in eine Tanzschule in England, ihren Choreographien dort gab sie aber schließlich eine neue Richtung, so dass sie jetzt an deutschen Schulen ihre Runden dreht. Die ASS-Schüler erlebten beide Muttersprachler als „really enthusiastic“. Schnell verloren die nämlich restliche Hemmungen, englisch zu sprechen. Schon bald planten sie eigenständig eine englischsprachige Stadtführung durch Nienburg, recherchierten Fakten zu Sehenswürdigkeiten, fertigten eine Karte der Stadtbesichtigung an und zeigten den 'Touristen' Bidie und Ali die Stadt Nienburg. „Die größte Herausforderung für uns? Dass wir wirklich nur englisch sprechen durften. Aber das hat richtig Spaß gemacht“, betonen Lea und Carmen aus der 7e. „Ein Highlight war dann, dass wir eine Murmelbahn bauen sollten. Auf Zeit! Wir mussten uns dabei gegenseitig Anweisungen geben. Und das komplett auf englisch!“ Viel Koordination und Teamfähigkeit erforderte das – doch natürlich fanden die Schüler auch die Begegnung mit den Muttersprachlern 'cool'. Am besten gefiel den Schülern Julian und Phillipp-Pascale, dass sie englisch auch außerhalb der Schule sprechen konnten: „Die Rundgänge durch die Stadt haben Spaß gemacht. Und Völkerball auf englisch. Und das Spiel 'Capture the Flag'!“

Fachobfrau Angelika Eser zog ein sehr positives Fazit: „Die Kinder zeigten eine große Selbstständigkeit und wendeten die englische Sprache mit Freude an. Die Projektwoche bietet eine schöne Abwechslung zum 'normalen' Unterricht im Klassenraum. Wir freuen uns, den Bilingualunterricht nun jedes Jahr für siebte Klassen um dieses tolle Zusatzangebot erweitern zu können.“  Aber auch dann wird es für die Schüler heißen: 'English only, please!' 

Vh

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