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### Neuigkeiten aus der ASS ###

Darstellendes Spiel

An der Albert-Schweitzer-Schule wird Darstellendes Spiel zurzeit als zweistündiges Fach in Klasse 10 bis 12 angeboten.

Im Darstellenden Spiel wollen wir die Kunstform Theater verstehen, gemeinsam gestalten, erleben, aktiv gestalten und reflektieren.

Alle Schüler können „Darstellendes Spiel“ als ein künstlerisches Fach wählen. Hierbei ist Darstellendes Spiel gleichwertig mit den beiden anderen künstlerischen Fächern „Kunst“ und Musik“.

Darstellendes Spiel ist wie Kunst und Musik auch ein Fach mit einem vielfältigen Anforderungsprofil:

 

DS ist eine gute Wahl, wenn du ...

 

  • offen bist für neue Begegnungen und neue Erfahrungen
  • dich gern bewegst
  • Spaß hast am Improvisieren und Ausprobieren
  • Freude hast an Theater, Sprache, Texten, Musik, Singen, Rhythmus und Spiel
  • wenn du ein Theaterprojekt mit eigenen Ideen voranbringen möchtest
  • nicht mit dem erstbesten Einfall zufrieden bist
  • Anstrengung nicht nur von anderen erwartest
  • Ausdauer hast bei dem Finden von guten Lösungen
  • wenn du dich an Regeln halten kannst (z.B. ist neutrale dunkle oder schwarze Kleidung Pflicht)
  • wenn du zuverlässig bist bei der Übernahme von Aufgaben (Hausaufgaben, Protokolle, Beschaffung von Requisiten etc.) und der Einhaltung von Terminen (Extra-Proben, Theaterbesuche).

 

Die LehrerInnen verstehen sich als SpielleiterInnen, die Impulse geben, kreatives Handeln der Schüler initiieren, fördern und begleiten.

 

DS unterrichten: Frau S. Beck, Herr A Busch, Herr H. Frey und Frau A. Leiste

 

mehr über DS an der ASS

  1. Darstellendes Spiel
  2. Schulinternes Curriculum Darstellendes Spiel (PDF)

 

Aufführungschronologie

2012

  • „Ich versteh nix deutsch“ (G. Tabori)

2013

2014

 

Fotogalerie der Aufführungen

 

 

Theaterterror auf der ASS-Bühne

 bcad96ad21dc749a4fcc31dfb2376d53.JPG"Wer hatte Schuld am Amoklauf?", dies ist zum Glück eine Frage, die uns in der Bundesrepublik recht selten im Zusammenhang mit Schulen begegnet. Bei der Aufführung des Stückes „Warum?“ durch den Kurs „Darstellendes Spiel“ wurde das Publikum dazu gezwungen, sich intensiv mit dieser wenig angenehmen Frage auseinanderzusetzen.
So wichtig und leider auch allgegenwärtig das Thema Mobbing ist, so einfallslos und ineffektiv fanden die dreizehn Schülerinnen und Schüler die konventionellen Methoden der Prävention und Aufklärung. Man war sich einig, etwas Neues sollte her. So entstand die Idee, Morton Rhues Roman „Ich knall euch ab“, umzugestalten. Der US-amerikanische Autor hatte das Werk im Jahr 2002 anlässlich des Amoklaufs an der Columbine Highschool veröffentlicht und die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten gestalteten angelehnt an die Geschichte eigene Texte: Schauplätze, Figuren und Geschehen wurden angepasst und eigene Szenen geschrieben.
„Unser Ziel war es, die individuelle Mitschuld der Schüler und der Lehrer an einem Amoklauf darzustellen und aufzuzeigen, dass in jedem Täter auch ein Opfer stecken kann - und umgekehrt“, erklärt Pia Duske, die die Rolle der Mobberin Paula spielt.

Zu Beginn spazierten die Schüler ruhig durch das Publikum und präsentierten mit Standbildern, Pantomime oder auch klassischem Schauspiel diverse Reaktionen der Figuren auf Konfrontation mit Leid und Schuldgefühlen nach einem Amoklauf. Ein Flüstern steigerte sich schrittweise zu lautem Sprechen, bis sich schließlich alle gegenseitig beschuldigten, nicht genug im Vorfeld der Tragödie unternommen zu haben. In kurzen, sehr lebensnah wirkenden Monologen stellten sich die Figuren des Stückes vor. Die Chronologie durchbrechend wurde dazwischen der Mobbingprozess dargestellt, welcher auf einer Skala von "harmlosen Hänseleien" bis zu "diabolischen Affronts" alles abdeckte. Die Charaktere selbst zeigten oftmals durch unreflektiertes Fehlverhalten oder simple Ignoranz die vielseitigen Probleme rund ums Mobbing auf: So gab es die klassischen Mobber Paula (Luca Celina Bierhals und Pia Duske) und Sam (Jeanette Boran und Felix Kurrelvink), welche andere schikanierten, um sich selbst besser zu fühlen. Es gab den typischen Mitläufer wie den schüchternen Roy (Jasper Ziegel), der einfach nur zu den anderen dazugehören wollte, aber auch die selbstkritische Mascha (Kayleigh-Elisabeth McManus). Und natürlich waren da auch die Täter, die gemobbten Nerds und Waffennarren, Gerri (Elias Rösemeier und Lara Ringe) und Ben (Marie Klinke), sowie dessen einzige Freundin Alice (Diana Krasniqi und Kira Stübing). Und auch der Lehrer, Herr Bender (Niklas Häberling), welcher nur zuguckte, aber nichts unternahm, fand seinen Platz im Stück. Die teils verstörenden Szenen zeugten von einer tiefgehenden Auseinandersetzung der jungen Schauspieler mit ihren Figuren, bestätigten im Anschluss an die Aufführung viele Zuschauer. Den Jugendlichen sei es gelungen, ihre eigene Identität auf der Bühne abzulegen und überzeugend in fremde Rollen zu schlüpfen, ungeachtet dessen, ob die gespielte Figur sympathisch oder auch destruktiv gewesen sei. Lob galt auch Andreas Busch, dem es als Kursleiter gelungen sei, die Jugendlichen im Rahmen der Rollenanalyse und der Proben an eine beeindruckend intensive Rollenarbeit heranzuführen, die im Publikum für positive Emotionen aber auch - und so war es bei dem gewählten Thema gewollt - für intensives Unbehagen sorgte.

Niklas Häberling
 

 

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Friedrichstraße 2
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Telefax: 05021-87-761
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